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Wie macht man ... (Tricks + Tipps)

Prellbock


Kategorie Bahntechnik | Gleisbau | Ausstattung, Details
Anwendung Prellbock
Materialbezeichnung div. Materialien
Preiskategorie Resteverwertung
Datum 29.01.2008
Verfahren, Anleitung

Prellbock Eigenbauten von Markus Schiavo

1. Gemauerter Prellbock: Aus Vollmer-Mauerplatten wurden die vier Seiten mit einem Bastelmesser herausgetrennt. An den Seitenteilen wurden die oberen Steine einzeln treppenstufig nach hinten abfallend ausgeschnitten. An den Stoßkanten wurden auf Schleifpapier eine Fase von 45° angeschliffen. Nach dem Zusammenkleben und Trocknen der Wände habe ich innen einen Styroporklotz eingefügt. Der restliche Platz bis zur Oberkante wurde mit Gips modelliert. Anschließend bekam dieser einen braunen Anstrich. Zuletzt wurde die Fläche mit Leim eingepinselt und mit Grasfasern beflockt. Aus eingefärbten Streichhölzern wurden auch die Quer- und Längsbohlen angebracht.

2. Kastenprellbock aus aus Streichhölzern: Die Streichhölzer wurden einfach mit Wasserfarbe eingefärbt die Hölzer wurden alle etwas unterschiedlich aber nach hinten abfallend, abgeschnitten. Durch diese unterschiedlichen Höhenmaße bekommt der Prellbock noch einen älteren Touch. Die Streichhölzer wurden anschließend auf dünne Balsaholzstreifen geklebt. Anschließend wurden die vier Seiten zusammengefügt. Der Korpus wird mit Schotter gefüllt und mit einem Wasser-/Leimgemisch benetzt. Vereinzelt kommen noch ein paar Grashalme zum Einsatz. Ebenfalls aus Streichhölzern wird die Pufferbohle hergestellt.

3. Einen passenden Prellbock für die Wald- und Wiesenbahn habe ich folgendermaßen hergestellt. Aus dünnen Zweigen von Sträuchern habe ich mir passende Ästchen auf Maß geschnitten. Vorne habe ich 2x3 dickere und hinten 2x3 dünnere Äste hochkant aufgestellt. Dazwischen wurde der Platz mit liegenden „Baumstämmen“ gefüllt. Verklebt wurde das ganze einfach mit Leim.

4. Aus Schienenstücken besteht der nächste Prellbock. Mit abgelängten Schienen bildete ich zwei Winkelstücke. Diese wurden einfach mit Reststücken beladen, aber nicht zu ordentlich. Zwei Schienen die am fuß nebeneinander zusammen geklebt wurden und dann mit den Schienenköpfen auf der richtigen Höhe der Puffer angebracht wurde, bilden die Prellfläche. Das ganze habe ich mit Sekundenkleber zusammen gefügt. Anschließend wurde der ganze Prellbock mit Rostfarbe behandelt. Der außergewöhnliche Prellbock macht sich besonders gut auf einem Gelände wo z.B. Bahnahnlagen usw. ausgeschlachtet/verschrottet werden.

5. Aus verschiedenen Profilleisten von Plastruct besteht der letzte Selbstbau: Mit zwei Doppel-T-Trägern die auf den Schienenköpfen zu liegen kommen, beginnen wir den Bau. In der oberen Nut der liegenden Doppel-T-Träger setzen wir die zu Dreiecken geschnittenen Stahlplatten (Kunststoffplatten). Zur Stabilität wird am Ende eine Querstrebe ebenfalls aus Doppel-T-Träger eingesetzt. Aus einfachen T-Trägern werden die beiden Abschlüsse oberhalb der Stahlplatten ausgeführt. An einem weiteren T-Träger wurden alte Puffer von einem alten Prellbock abmontiert und im passenden abstand auf den Träger montiert. Diesen habe ich dann auf der Vorderseite in der richtigen Höhe in die Stahlplatten eingelassen. Zum Schluss bekam der Prellbock dann noch einen grauen Schutzanstrich.

Bezugsquelle
ca.-Kosten nix, Resteverwertung
Quelle/Entdecker Markus Schiavo
Link http://www.spur-n.com/

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