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Wie macht man ... (Tricks + Tipps)

Rüben, Kohl, Kohlköpfe


Kategorie Landschaft, Natur | Ausstattung, Details | Ladegut
Anwendung Rüben, Kohl, Kohlköpfe
Materialbezeichnung Feine Perlgraupen
Preiskategorie preiswert
Datum 29.01.2008
Verfahren, Anleitung

Gerstengraupen sind geschälte und durch Schleifen und Polieren abgerundete Gerstenkörner. Besonders kleine rundgeschliffene Graupen werden als Perlgraupen bezeichnet. Diese kleinen Körner gibt es in allen Lebensmittelläden zu kaufen. Perlgraupen gibt es in drei verschiedenen Größen. Grob, mittel und fein stehen hier zur Auswahl. Für diesen Bastelvorschlag brauchen wir die feinen Perlgraupen, weil sie größenmäßig hervorragend als Kohlersatz passen. Eingeschränkt, durch die Größe, sind sie auch als Rüben einsetzbar. Für Weißkohl kann man die Perlgraupen so belassen wie sie sind. Ein Vorteil was sich auch später beim Einfärben bemerkbar macht, ist das die Gerstengraupen durch das Schleifen und Polieren zum größten Teil eine mehligweiße Oberfläche aufweisen und stellenweise das eigentliche Gerstenkorn noch sichtbar ist, das eine dunklere Farbe besitzt. Durch diese natürlichen Farbnuancen bleibt eine monotone Farbgebung erspart. Zum Einfärben für die restlichen Kohl- und Rübensorten benötigen wir folgende Gegenstände: Wasserfarbe (Malkasten von den Kindern), Pinsel, Wasser, Plastikbox und etwas Zeit. Die Plastikbox mit den Perlgraupen so befüllen das der Boden einlagig bedeckt ist. Die Wasserfarbe in der gewünschten Farbe anrühren, in diesem Fall ein dunkles Grün. Da die Graupen gerne am Pinsel hängen bleiben, lohnt es sich erst mal etwas Farbe auf Vorrat anzumischen und dann umzufüllen. Nachdem alle Körner gut mit der Farbe benetzt sind, sollten sie diese auf dem Plastikboden verteilen und dann trocknen lassen. Zum schnellen Trocknen kann man die Boxen auf den Heizkörpern stellen. Nach dem Trocknen kleben die Perlgraupen leicht aneinander fest, in diesem Zustand lassen sich nun noch andere Farbtöne aufbringen, ohne dass diese am Pinsel hängen bleiben. Ein noch dunkleres und ein helleres Grün sollte nun ganz leicht auf der Oberfläche der Graupen verteilt werden. Diese zusätzlichen Farbtöne unterstreichen noch einmal die natürlichen Farbnuancen. Wenn die Farbe nun wieder getrocknet ist, kann man die Köpfe mit dem Daumen auseinander bröseln. Dasselbe verfahren wird mit den entsprechenden Farben auch bei dem Rotkohl und den Rüben angewandt. Für den Blumenkohl wird in der ersten Phase nicht mit Farbe angerührt, sondern nur mit Wasser befeuchtet. Nach dem Trocknen kann dann mit grüner Wasserfarbe das Grünzeug angedeutet werden. Für die Kohlarten und Rüben können verschiedene Einsatzmöglichkeiten gestaltet werden, z.B. Ernteszene auf dem Feld, Verladeszenen am Bahnhof, Bauernhof oder Großmarkt, Markstände können ausgestattet werden, im Schrebergarten kann nun endlich Kohl geerntet werden.

Rüben und anderes Gemüse

Bezugsquelle
ca.-Kosten wenig
Quelle/Entdecker Markus Schiavo
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