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Gleisplan-Datenbank

HEB: alte Vereinsanlage


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Name/Stichwort HEB: alte Vereinsanlage
Maßstab 1:87 (H0)
Spur Regelspur
Größe 5,1 qm bis 10,0 qm
Anlagenform U-Form
Steuerung n.n.
Gleissystem Fleischmann
Anlagenmerkmale Schattenbahnhof|Hauptstrecke (2-gleisig)|Nebenstrecke|Durchgangsbahnhof
Anlagenthema Die Vereinsanlage der HEB-e.V. Rodgau-Weiskirchen entstand in U-Form als "An der Wand entlang Anlage". Sie hatte Abmessungen von 5,20 m x 3,00 m bei einer maximalen Tiefe der Schenkel von 1,30 m und des Mittelteils von 1,10 m. Die Anlagenoberkante lag wegen der erforderlichen guten Zugänglichkeit der verdeckten Strecken bei 1,20 m
Die Anlage war zeitlich in den 50er und 60er Jahren (Epoche III) angesiedelt.

Schwerpunkte bildeten an einem kleineren Durchgangsbahnhof einer eingleisigen Strecke (z. B. Vorortbahnhof einer großen Stadt) das industrielle Umfeld und das Wohnen am Stadtrand. Zum Einsatz vieler Zuggarnituten war eine, mehr im Hintergrund verlaufende, zweigleisige Hauptstrecke (sog. Paradestrecke) vorgesehen. Diese war in Form eines "Hundeknochens" gestaltet in dessen Verlauf ein Schattenbahnhof eingegliedert ist. Beide Strecken konnten unabhängig voneinander betrieben werden; gleichwohl bestand eine verdeckte Verbindung, die beliebigen Zugwechsel ermöglichte.
Bei der Planung des Bahnhofs wurden modellbahnerische Grundsätze (kleine Abzweigwinkel der Weichen, ausreichende Bahnsteiglängen und Platzbedarf) mit denen des Vorbildes vereint. So war der Gleisverlauf des Bahnhofes sehr stark an Originalpläne angenähert worden, neben dem Einsatz von Wendezügen und Triebwagen - im Städteverkehr - bot die benachbarte Industrie reichhaltige Gründe für den großzügigen und vielfältigen Einsatz von Güterwagen.

Anmerkungen zum Plan

Diese Anlage musste kurz nach ihrer endgültigen Fertigstellung wieder demontiert werden, weil die Stadt Heusenstamm die Räume nunmehr selbst braucht. Wir haben ihr mittlerweile ein würdiges Denkmal in der im Dezember 2002 erschienenen MIBA-Broschüre "ANLAGEN-REVUE 6" gesetzt. Dort sind auf doppelseitigen (!) Fotos die schönsten Winkel präsentiert.
Die Unterkonstruktion entstand in offener Rahmenbauweise (Stabilität, Gewichtsersparnis). Hierauf wurden Trassen, Geländespanten und die größeren Geländeflächen mittels Platten montiert. Das ganze war in Teile zerlegbar gestaltet und einzelne Landschaftsteile konnten ausgewechselt werden. Dieses bot u. a. die Möglichkeit, an diesen Teilen exaktere Detaillierungen anzubringen bzw. Teile komplett auszutauschen und andere Schwerpunkte zu wählen.
Bei der Streckenführung waren die Radien für den sichtbaren Bereich sehr großzügig bemessen. Im verdeckten Bereich kamen Radien unter 40 cm wegen der Betriebssicherheit nicht in Betracht. Die Steigungen wurden so gewählt, dass sie grundsätzlich 2,5% nicht überstiegen.
Als Spurweite wurde H0 erkoren, da hierin der annehmbarste Kompromiss zwischen Platzangebot und erlebbarer Modellbahn lag. Auch sind bei diesem Maßstab schon recht gut Selbstbauten und Fahrzeugumbauten möglich.
Als System kam Zweileiter-Gleichstrombetrieb zur Anwendung (Roco, Fleischmann etc.).

Der HEB hat seine neue H0-Anlage in Modulform konzipiert ... kann also bei zukünftig erforderlichen Umzügen weiter genutzt werden ;-)

Gleisplan-Software
Urheber/Quelle HEB Hobby-Eisenbahner 1983 e.V., Rodgau-Weiskirchen
Link http://www.heb-ev.de
Datum 29.06.2009

Tipps, Tricks und Informationen für anspruchsvolle Modellbahner

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