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Gleisplan-Datenbank

fgee: Kl. Hafenbahn


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Name/Stichwort fgee: Kl. Hafenbahn
Maßstab 1:160 (N)
Spur Regelspur
Größe 1,0 qm und kleiner
Anlagenform Modulanlagenteil
Steuerung Analog
Gleissystem PECO
Anlagenmerkmale Nebenstrecke|Durchgangsbahnhof|Industrie-Gleisanschluss
Anlagenthema

Kleine Betriebsstelle mit Hafenbahn. Trotz der kleinen Abmessungen sind interessante Rangiermanöver möglich. Der Bahnhof ist als Durchgangsbahnhof konzipiert, der notfalls aber auch Endpunkt einer kleinen Stichbahn sein kann. Das Modul (122x40cm) enthält eine Umfahrmöglichkeit, ein Abstellgleis für nicht bzw. nicht mehr benötigtes Rollmaterial ("Abfuhr" im Plan) sowie sechs Ladestellen.

BETRIEBSABLAUF

Ein Güterzug kommt also von rechts ins mittlere Gleis. Nach Umfahren der frischen Wagen kann die Lok an die auf dem Abfuhrgleis bereitstehenden "alten" Wagen ankuppeln und wieder wegfahren; den Rangierdienst besorgt in diesem Fall eine Rangierlok. Oder aber die Streckenlok besorgt den Rangierdienst. Folgende Ladestellen sind zu bedienen: - Güterschuppen (oben links) - Warenhandlung 1 (oben rechts, schräg) - Warenhandlung 2 (oben rechts, nur Kulisse) - Warenhandlung 3 (unten links) - Hafengleis 1 (unten rechts) - Hafengleis 2 (unten rechts) Vom Bahnhof geht es hinunter zum Hafen; der Bahnhof kann ja nicht "im Wasser stehen". Dies erfordert ein Gefälle. Da der Platz knapp ist und der Höhenunterschied bemerkbar sein soll, beträgt das Gefälle 7% auf ca. 40cm Länge. Das ergibt einen Höhenunterschied von 28mm. 7% ist zwar steil - aber solche Strecken werden sogar beim Vorbild im Plandienst befahren (Berninabahn, Üetlibergbahn). Es ist alles eine Frage der Anhängelast. Fahrversuche haben gezeigt, dass eine kleine 3-achsige Diesellok mit zwei bis drei Güterwagen am Haken diese Steigung problemlos bewältigen kann. Viel mehr passt sowieso nicht ins Ziehgleis unten links. Das Gefälle und der tieferliegende Hafen bringen etwas Abwechslung in die sonst eher flache "Modulwelt". Zudem ist dafür gesorgt, dass die Güterwagen nicht zu schnell zugestellt bzw. abgeholt sind... :-) Es ist klar, dass der Gleisplan von der Timesaver Rangierknobelei inspiriert ist.

VARIANTEN

Manche Modellbahner sind der Meinung, die Nutzlängen der Gleise sollten länger sein. Da ist was dran. Ich habe auch zwei Varianten mit einer Länge von je 183cm gezeichnet. Sie haben mich nicht überzeugt - die Proportionen stimmen nicht mehr, und das Umfahren der Güterwagen im Überholgleis dauert zu lang. So bin ich wieder zurückgekehrt zum ursprünglichen Plan, wie er oben abgebildet ist. Damit ist beispielsweise Kreuzen langer Züge nicht möglich. Aber muss es das? Dies ist ein kleiner Bahnhof an einer Nebenstrecke. Kurze Regionalzüge können durchaus mit langen Güterzügen kreuzen.

Anmerkungen zum Plan

TECHNISCHES

Kleinhafen ist ein Modul aus einem 4'x1'4" (122x40cm) Modulkasten mit zwei standard oNeTRAK Modulübergängen. Das Gleismaterial ist Peco Code 80.

ELEKTRIK

Stopweichen sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich. Jedoch brauchen die Bahnhofsgleise ein paar Überlegungen: Für Zugskreuzungen etc. sollen die Bahnhofsgleise wahlweise abschaltbar sein. Ausserdem drängt sich je eine kleine Z-Schaltung für die beiden Überholgleise und den Rangierbereich auf, mit welcher diese beiden Bereiche von einem lokalen Fahrregler oder vom Streckenfahrregler aus bedient werden können. Dies ermöglicht den Betrieb der Hafenbahn unabhängig vom Fahrbetrieb auf der Strecke.

Gleisplan-Software
Urheber/Quelle Felix Geering
Link http://k.f.geering.info/modellbahn/gleisplaene/kleinhafen.htm
Datum 10.01.2008

Tipps, Tricks und Informationen für anspruchsvolle Modellbahner

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