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Gleisplan-Datenbank

Helmut S.: Spur 0


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Oben: früher Planungszustand; unten: aktueller Planungsstand (Klick auf unteres Bild für große Darstellung); Legende zum unteren Plan: Weiß = Rohbau fertig, Blau = Klappbrücke Eingangstür; Gelb = Landschaftsteil über Arbeitsplatz; Grün = Bahnhofsmodul (üblicherweise demontiert)
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Name/Stichwort Helmut S.: Spur 0
Maßstab 1:45 (0)
Spur Regelspur
Größe über 10,0 qm
Anlagenform Sonderform
Steuerung Digital
Gleissystem PECO
Anlagenmerkmale Nebenstrecke|Endbahnhof|Industrie-Gleisanschluss
Anlagenthema

Helmut-S_82.jpg1. Nebenbahn um 1960: Spur-0-Anlage auf 8,4 x 3,4 Meter: Fiktive Privatbahn "KWR" mit Point-to-Point-Verkehr.

 

Entscheidungskriterien für das Anlagenkonzept:

  • Warum nicht Hauptbahn? ... In Spur 0 ist eine Raum von 8,40 Meter Länge und 3,40 Metern Breite nicht besonders groß. Als Maximum können Radien von 1,40 Metern eingeplant werden. Damit scheidet die Darstellung einer Hauptbahn von vorneherein aus.
  • Bundesbahn-Nebenstrecke (Sieg des Machbaren): Für DB-Nebenbahnen gibt es diverse Triebfahrzeuge zu kaufen. Einerseits aus früherer Produktion (Pola Maxi, Lima und Rivarossi), von Kleinserienherstellern (KISS, ...) und vor allem von Lenz bereits ausgeliefert (V36, V100, Köf2) oder angekündigt (BR64, Schienenbus). Es spricht also alles dafür eine Bundesbahn-Nebenstrecke in den 60ern zu bauen. Hauptgrund warum auch die KWR zurzeit eine Bundesbahn-Nebenstrecke ist sind dann auch diese Fahrzeuge - damit macht Rangieren einfach Spaß.
  • Mein Traum bleibt trotzdem eine Privatbahn. Sie ermöglicht mehr künstlerische Freiheiten. "Die KWR ist meine private Privatbahn, und bei der ist das halt so". DB-Loks können trotzdem eingesetzt werden (als von der DB übernommene oder geliehene Loks oder als Übergabezug). – Sobald die Zeit und das Können zur Verfügung stehen werden, werde ich mir die notwendigen Fahrzeuge bauen und Riedenau zur Privatbahn "degradieren".

 

Helmut-S_95.jpg2. die (fiktive) Geschichte der KWR

Angesiedelt ist die KWR irgendwo in Deutschland 1960, wo werde ich noch entscheiden :-). Das ganze spielt irgendwann um 1960, wobei es mir weder auf eine genaue regionale Zuordnung noch auf ein paar Jährchen früher oder später ankommt. Trotzdem soll es eine stimmige Bahn werden, die so oder so ähnlich einmal existiert haben könnte. In Waldheim hat die KWR Anschluss an die große weite Welt. Die Fahrt geht von dort über die Haltestelle „Schönstheimer Wald" mit kleinem Anschluss mit Holzverladung nach Riedenau. Dieser Bahnhof war lange Zeit der Endbahnhof der Nebenbahn und hatte daher die notwendigen Behandlungseinrichtungen für die Loks. Später wurde von Riedenau eine Stichstrecke zum Bahnhof Baldersheim verlegt. Diese Verlängerung war dem Umstand zu Verdanken, dass sich in Baldersheim ein Basaltbruch und auf halber Strecke eine Tongrube befindet. Die Kleinbahn versprach sich davon einen beträchtlichen Zuwachs im Güterverkehr. Durch die günstige Infrastruktur hat sich an der Strecke ein kleiner Chemischer Betreib angesiedelt.

Durch die geographischen Gegebenheiten konnte die Stichstrecke nach Baldersheim nicht in Verlängerung von Riedenau gebaut werden sondern verlässt den Bahnhof in die selbe Richtung wie Waldheim. Riedenau wird dadurch zum Spitzkehrenbahnhof.

Im Güterverkehr werden die Holzverladung der Haltestelle Schönstheimer Wald, die Tongrube und die Chemische Fabrik von Riedenau aus bedient.

 

Helmut-S_98.jpg3. Anlagenkonzept

Geplant ist ein einfacher Point-to-Point-Verkehr. Ausgangspunkt der KWR ist der Fiddle-Yard Waldheim. Er hat an der einen Seite eine Schiebebühne und Nutzlängen von mindestens 2 Meter. Die Fahrt geht weiter über eine kleine fiktive Betriebsstelle (Haltepunkt mit Holzverladung) zum Spitzkehrenbahnhof Riedenau. Von dort geht eine Stichstrecke vorbei am Industriegebiet Riedenau (Chemiewerk und Tongrube) zum Bahnhof Baldersheim.

In der ersten Ausbaustufe wurde der Bahnhof Riedenau und der Schattenbahnhof Waldheim erstellt. Obwohl dann die anderen Betriebsstellen noch nicht physikalisch vorhanden sind, kann der Betrieb in Riedenau bereits so durchgeführt werden, als ob das ganze Streckennetz schon vorhanden wäre. Der Schattenbahnhof Waldheim übernimmt die Funktion der weggelassenen Betriebsstellen. Es kommen so trotz einfachen Betriebs eine ausreichende Zahl an Zug- und vor allem Rangierbewegungen zusammen. Inzwischen sind auch die Gleise im Industriegebiet verlegt und betriebsbereit.

 


Anmerkungen zum Plan

4. Technik

  • 4.1. Gleise : Peco Bullhead - Code 124

Das Profil ist in Deutschland, vorsichtig ausgedrückt, nicht üblich. Aber:

- die Weichen funktionieren einwandfrei

- die Optik ist richtig "Kleinbahnig"

- ich habe bereits eine große Menge an Schienenmaterial

  • 4.2. Bahnhof in Segmentbauweise

- Segmentlänge 140 cm

- Schienenoberkante auf 100 cm

- Segmentbreite 70cm

- ob die Bahnhofsenden eine (wie auch immer) genormte Schnittstelle erhalten ist noch nicht entschieden.

  • 4.3. Digitalbetrieb

- Betrieb nach DCC-Format, momentan mit Roco Lokmaus

- Wunsch ist ein Funk-Handregler.

- Ich habe Zeit, mal schauen was Lenz so alles bringt.

  • 4.4. Mechanik

- Weichen, Schranken, Signale werden durch Servos gestellt. (Flüsterantrieb von MBtronik)

Gleisplan-Software
Urheber/Quelle Helmut Schott
Link http://www.spur-0-bahn.de
Datum 08.10.2009

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