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Nebenbahn Point-to-Nirvana (H0)

Nebenbahn Point-to-Nirvana (H0)

Hallo!

Inspiriert von verschiedenen Plänen hier im Forum, wollte ich mal folgenden Gleisplan vorstellen und diskutieren:

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/dnr9-5.jpg

Edit:@jaffa: Danke für die Hilfe, war ja doch ganz simpel das Bild korrekt hier einzubinden. (s.u.)

Also:
Abmessungen: 100 x 250 cm, Spur: H0

Der Endbahnhof selbst ist noch nicht optimiert.
Wichtig ist mir das Prinzip Endbahnhof-Industrie-Schattenbahnhof, wobei letzterer im Halbschatten sein soll, das heißt gut zugänglich an der Anlagenvorderseite. Der Schattenbahnhof hat eine Schiebebühne zum Umsetzen der Loks, weil für ein zweites Weichenfeld kein Platz wäre. Rechts ist eine Bogenweiche (verdeckt vom oberen Gleis). Ein Gleis habe ich zusätzlich für Triebwagen oder Wendezüge gedacht.
Der Industrieanschluss ist sehr spartanisch um es nicht zu arg zu überladen. Ich habe versucht viel Strecke unterzubringen, sowie eine Brücke. Vielleicht wäre weniger mehr, was meint Ihr? Die Position des Endbahnhofes ist auch noch nicht top (und natürlich die mageren Gleislängen, schon klar...) Es wäre schön, wenn der von der Vorderseite besser zugänglich wäre. Rechts muß die Strecke wohl auch früher in den Tunnel, ich habe es zur besseren Unterscheidbarkeit mal so gelassen.



Gruß,

B.

Edit/jaffa: Der pure Bildlink (rechte Maustaste) reicht. Schau nochmal unter "Bearbeiten", wie das jetzt aussieht ... ohne irgendein Formel-Drum-herum

Bearbeitet von: Benjamin - 12.Jan.10 20:53:48

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Re: Nebenbahn Point-to-Nirvana (H0)

Hallo Benjamin!

Das Wichtigste zuerst: ich finde das Grundkonzept sehr gut! ... auch die Idee, durch die Schiebebühne Gleislänge zu sparen und ohne den "5-Finger-Kran" arbeiten zu können, gefällt mir gut.
Da der Endbahnhof das sichtbare Zentrum der ganzen Anlage ist, muss der – wie du schon sagst – noch aufgemotzt werden; abgesehen davon könnte man ihn noch weiter in die Diagonale ziehen. Er würde dadurch an Länge gewinnen und käme deutlich weiter in den Vordergrund.
Die dadurch entstehende "Leere" in der hinteren rechten Ecke könnte für einen weiteren Industriegleisanschluss genutzt werden. Der Anschluss, der jetzt rechts vorne liegt, ließe sich auch weiter links anbinden.

Bei der Konstruktion des Bahnhofs musst du beachten: der längste Zug kann nur so lang sein, dass noch eine Umfahrung möglich ist. Das wird, so wie es im Moment bei dir angelegt ist, arg knapp ... und der Schattenbahnhof muss nicht länger werden als die maximale Zuglänge im Bahnhof.

Im Schattenbahnhof verschenkst du evtl. noch eine Gleisbreite zur Vorderkante. Ich weiß nicht, mit welchem Gleismaterial du planst. Falls du Pickelgleise benutzt könnte man in diesem nicht sichtbaren Bereich die "Spielbahn-Weichen" nutzen und es ließe noch ein bisschen Platz herausschinden:
http://www.moba-trickkiste.de/images/stories/gleisplan-forum/Benj-SB-jh.jpg

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Re: Nebenbahn Point-to-Nirvana (H0)

Mir gefällt der Plan sehr gut! Hat mich spontan an ein Projekt erinnert, das ich vor einem Jahr mit meinem Sohn (damals 8J) angedacht hatte. Die Zeit war noch nicht reif; so verschwand das Projekt wieder in der Schublade.

Wir hatten die Bahn unter dem Hochbett (200x90) geplant, mit einem zusätzlichen schmalen Schenkel im Ivar-Regal daneben (50x80), also L-förmig. Die beiden Bahnhöfe planten wir auf dem kurzen Schenkel, in den Hauptteil hineinragend. Züge mit drei Vierachsern sollten möglich sein.

Mal schauen, ob ich demnächst Zeit finde für eine Reinzeichnung.

Felix

Alles sollte so einfach wie möglich sein - aber nicht einfacher.

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Re: Nebenbahn Point-to-Nirvana (H0)

So, habe nochmal etwas gezeichnet:

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/dnr9-7.jpg

Die verwendeten Gleise sind übrigens RocoLine, die Weichen sind schon die kurzen, d.h. 23 cm lang. Sicherlich findet man auch noch kürzere, aber wie schon von Jürgen angemerkt muß der Schattenbahnhof ja nicht länger sein als der Bahnhof im sichtbaren Bereich. Nutzgleislänge jetzt in etwa 1,10m. Das ist in so das maximal mögliche, es sei denn man fährt in einer Bogenweiche ein. Aber das gefällt mir nicht, dann muss die Lok beim Umsetzen ja wieder halb um die Kurve fahren.
Vom Aufbau her ist aber sicherlich noch einiges zu machen. Hauptgleis, Umfahrgleis, Stumpfgleis für Triebwagen, so weit so gut. Und dann eben das was da in die Ecke hinein abzweigt. Wäre schön, wenn ein bischen mehr rangieren möglich wäre, ohne aufs Streckengleis zu fahren...

Gruß,

B.

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Re: Nebenbahn Point-to-Nirvana (H0)

Das wird doch immer besser! Für das weitere Finetuning wäre es vielleicht hilfreich, wenn du Nummern an die Gleis schreibst, damit wir uns über die Funktionen leichter verständigen können.
Das Stumpfgleis oberhalb des Einfahrtgleises hätte ich für das Laderampengleis am Güterschuppen gehalten ... wenn das so ist, dann wäre das Auszugsgleis besser daran mittels einer Kreuzungsweiche angebunden. Die darüber liegenden Gleise könnten dieses Auszugsgleis ebenfall nutzen.
Diese oberen Stumpfgleise sind ... Ladestraße? Industrieanschluss?

Bei dem unteren Gleisanschluss würde man evtl. mehr Großzügigkeit erreichen, wenn man die Richtung ändert: von rechts kommend hart an der Brücke ein abzweig nach rechts ind den Bogen hinein. Dann ließe sich ggfs. auch eine Schutzweiche/Auszugsgleis über die Brücke hinweg vorsehen.

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Re: Nebenbahn Point-to-Nirvana (H0)

Hallo zusammen,

jetzt habe ich nochmal ein bischen rumgezeichnet und einige Anregungen von Jaffa umgesetzt.

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/dnr9-8.jpg

Der Industrieanschluss, der mit GW1 (für Gewerbe) bezeichnet ist, wirkt so noch etwas mickrig. (Edit/Erratum: Ich meinte GW2, richtig) Man sollte den Abzweig wohl etwas weiter nach rechts setzten, und das Stumpfgleis tatsächlich über die Brücke führen. Das wurde nur wegen der starren Gleisgeometrie schwierig, deshalb habe ich es mal so gelassen. In der Realität (oder einem flexibleren -im wahrsten Sinne des Wortes- Gleisplanungsprogramm) wohl kein Problem.

Ich dachte beim Thema der Anlage an einen touristischen Ort im Mittelgebirge. Deshalb auch keine Schwerindustrie, sondern "nur Gewerbe". GW2 ist also z.B. eine Brauerei, die allenfalls zwei Wagen vor der Türe stehen hat. GW1 könnte eine Agrargenossenschaft sein. Gleise 4 und 5 könnte ich mir gut eingepflastert vorstellen. Sie wären auch als einfache (Bedarfs-)Ladestraße denkbar, ohne besonderen Gewerbebetrieb.
Vielleicht hätte der Güterschuppen (GS) genau dort wo er eingezeichnet ist keinen Platz und müßte etwas weiter nach rechts rücken. Jedenfalls fände ich eine im Keil angeordnete Laderampe reizvoll (die an der Nordseite dann von Gleis 4 oder von LKW nutzbar ist). Die Zwischengerade rechts der DKW sollte vielleicht wegfallen. Stumpfgleis 3 ist also jetzt tatsächlich als Laderampengleis gedacht. Gleis 1 hat den Hausbahnsteig, der bis zur DKW (vielleicht etwas schmal?) durchgeht. Gleis 2 ist Umfahrgleis. Mit einer Idee mehr Abstand zwischen Gleis 1 und 2 wäre noch für einen Zwischenbahnsteig Platz, damit Züge nicht nur wenden, sondern auch kreuzen können. Für das Empfangsgebäude samt Bahnhofsvorplatz ist rechterhand wohl genug Platz.

Das "Tourismusmotiv" würde die Existenz der Strecke in Epoche IV rechtfertigen, und z.B. auch Kurswagen. Die Gleise sind so nun lang genug für drei maßstäbliche 4-Achser. Ein Dorn im Auge ist mir in dem Zusammenhang nur die 36cm-Radius-Kurve die in den Bahnhof führt. Man müßte der Anlage wohl 5 cm mehr Breite gönnen um hier wenigstens 42-cm Radius verbauen zu können. So. Das soll erst mal reichen. Was sagt Ihr?

Gruß,

B.

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Re: Nebenbahn Point-to-Nirvana (H0)

Es geht vorwärts .. aber es kann noch besser werden!

Ich würde Gleis 3 verlängern. Es gibt viele Endbahnhöfe, bei denen Empfangsgebäude mit Güterschuppen eher zum Kopf des Bahnhofs orientiert sind und der Hausbahnsteig als Zunge in den Raum zwischen Hauptgleis und Ladegleis weit hineinragt ... z.B.:

Bf. Remscheid-Hasten
Bf. Adenau

In deiner Beschreibung meinst du bei der ersten Nennung von GW1 vermutlich offensichtlich das etwas "mickrige" GW2 ... das halte ich allerdings auch noch für verbesserungsfähig. So wie das Gleis jetzt angelegt ist, ist gegenüber der vorherigen Variante eigentlich nichts gewonnen.

In der jetzigen Form sehe ich nicht, wie man die Einfahrtkurve sanfter gestalten kann. Allerdings könnte das möglich sein, wenn man den Bahnhof um seine Längsachse spiegelt. Denn dann würde man den Raum des Auszugsgleises gewinnen, um die Einfahrt zu entschärfen.

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