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Das soll eine »Anlage« sein?

Das soll eine »Anlage« sein?

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Das soll eine Anlage sein, die intensiven und vorbildgerechten Betrieb erlaubt?

Was hier so unscheinbar und einfach aussieht, hat es in sich und hat ein größeres Potenzial als so manche gut gemeinte und mit Gleisen zugepflasterte Anlagenplanung. Die Planung hier ist für TT auf 180 x 70 cm gedacht, könnte aber natürlich auch für jede andere Spur gemacht werden.
Wer wissen möchte, wie spannend der Betrieb auf dieser minimalistischen Anlage aussehen kann, erfährt das im Thread "Minimalistischer Entwurf" in Otto O. Kurbjuweits Anlagen-Design-Forum.

Mit dem Ausdenken von Szenarien und Logistikanforderungen im Modell wird der Ansammlung von Gleisen Leben eingehaucht. Oder noch ein bisschen anders formuliert: wenn es nicht bereits beim Planen der Anlage solche Gedanken zumindest im Hinterkopf gibt, dann ergeht es Anlagen so, wie es Felix Geering im Einleitungssatz seines Beitrags »Vom Kreisverkehr zum Betriebserlebnis« beschreibt:

»Jeder Modellbahner träumt davon, seine Züge durch eine imposante Landschaft fahren zu lassen und so einen möglichst "echten" Eindruck der großen Eisenbahn in seinem Hobbyraum aufleben zu lassen. Doch allzu oft entpuppt sich die fertige Anlage als langweilig und wird nach einiger Zeit abgerissen, um einer neuen Anlage Platz zu machen, der es auch nicht anders ergehen wird. Was läuft hier falsch?«

Auch hier in diesem Forum kommen bisher die Fragen und Überlegungen, die sich auf den Betrieb der Anlagen beziehen, noch viel zu kurz. Da können wir von den Kollegen im Anlagen-Design-Forum noch einiges abgucken. In den meisten Diskussionen sind dort Betriebsaspekte bereits integriert und vielfach alleiniges Hauptthema. Einen guten Einstieg in diesem Sinne bietet der von OOK gestartete Forums-Thread:
Wie "geht" Betrieb? Welche Auswirkungen hat das auf die Anlagenplanung?

Ein weiteres Zitat von Felix Geering aus einem anderen Forumsbeitrag bringt es ganz gut auf den Punkt:
»Eine große Hilfe bei der Planung ist der Gedanke der "Fremdbestimmtheit" - die Eisenbahn fährt nicht für sich selber, sondern um die Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Ich rangiere also den Güterwagen nicht aus Spaß an der Freud an die Rampe, sondern weil ich mir vorstelle, dass der Wagen dort Stückgut aufnehmen soll, die in den Schattenbahnhof zu spedieren sind. (Natürlich macht das auch Spaß!)«

Edit: Fehler im Link repariert, Interpunktion korrigiert

Bearbeitet von: jaffa - 22.Jan.10 12:48:16
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Re: Das soll eine »Anlage« sein?

Hallo Jürgen und alle anderen Forumsmitglieder,

Mein Name ist Fred, ich bin 56 Jahre alt und wohne in Genthin und hatte den ursprünglichen minimalistischen Entwurf "verzapft" (siehe Anlage-Design-Forum)und im Rohbau aufgebaut, aber dann mangels mir ausreichender Betriebsmöglichkeiten nicht weitergebaut. Freilich waren mir damals Ottos Ideen nicht bekannt.

Im Augenblick bin ich dabei, meine neue Anlage zu planen, jetzt habe etwas mehr Platz zur Verfügung. Den augenblicklichen Entwurf sowie meine Vorgabe werde ich morgen einstellen (am besten wohl als neues Thema), um ihn Euch zur Diskussion zu stellen.

Beste Grüße Fred

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Re: Das soll eine »Anlage« sein?

Hallo Fred,

herzlich willkommen! In der Annahme, dass deine weiteren Planungen ähnlich konstruktive Impulse geben wie dein minmalistischer Entwurf, freue ich mich schon auf deinen neuen Entwurf ...

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