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hi zusammen,

danke Jürgen, war nur etwas unsicher... und dieser "jugendlichen Übermut"... hmmm, soll ich das mit 31 Jahren noch als Kompliment sehen??? Ja, mache ich einfach mal.... Ich schrieb aber auch, das mir der Vorschlag als erstes durch den Kopf schoss, als ich das Eingangsposting gelesen habe..... von daher: Sorry current/ratlos.... bin halt durch den MEC nah am Vorbild dran.... current/big_smile

@Michael
Es gibt noch andere Möglichkeiten, wie z.B.: ein andere Standort für die Anlage, oder ein anderes Sofa mit mehr "Bodenfreiheit" oder 10er Kanthölzer und damit das Sofa höherlegen..... Und schon hast du mehr Platz... current/lachlach current/lachlach current/lachlach

Nein, im Ernst.. Jürgen hat schon die Richtung vorgegeben. Mit 0,5 cm. Bodenplatte wirst du nicht glücklich... bei der Größe ist das einfach zu flatterig, egal, wie viele Leisten du da drunter nagelst....

Aber mal was anderes: was würdest du von sowas hier halten: http://www.kazmedia.de/bahn/modellbahn-module.html
Einerseits hast du was zum spielen, was schnell auf-und abgebaut ist, andereseits braucht die Kiste zusammengeklappt nicht viel Platz... Nur mal so als weiteren Überlegungspunkt in den Raum geworfen 8ich weiß, ich bin gemein)...

Gruß Sascha

Hi Michael, machs mir mal einfach....

lok-n schrieb:

Hallo Sasha,

vielen dank für deinen Tipp! Das hört sich gut an aber current/winkcurrent/tonguecurrent/smile wen die zwei Bahnen völlig voneinander getrennt sind, dann kommen sie ja auch nie in einem Bahnhof an usw. Oder?! Die ICE Anlage beschränkt sich dann leider nur auf einen Kreis? Meinst du das so? current/ratlos Ich habe es mir spannend ausgemalt wen ich planen muss, welcher Zug zuerst fahren muss, welcher dem anderen wie ausweichen kann usw. current/ratlos

Genau so meine ich das. Der ICE fährt nur im Kreis, das Rangieren passiert auf einer anderen Ebene. Das mit dem Bahnhof ist eben der Nachteil der gewünschten Epoche. Die meisten Güterzüge berühren die großen ICE-Bahnhöfe nicht mehr, sondern werden über Güterumgehungsstrecken geleitet. Und wenn wirklich mal eine Zugüberhohlung passieren muss, dann nur dort, wo ein Seitengleis zur Verfügung steht. Moderne Güterzüge werden nur noch in den großen Güterumschlagsbahnhöfen abgefertigt, beispielsweise Maschen in Hamburg, und gehen dann als Ganzzüge auf die Reise. Da wird nicht mehr viel rangiert in den kleineren Bahnhöfen, den Transport übernehmen die LKW's.

lok-n schrieb:


Gegen Staub werde ich erstmal immer die Wagen und Züge in die Boxen packen und auf die Platte immer eine Folie oder so. drüber legen.

So gehts auch.... current/big_smile

lok-n schrieb:


Weißt du noch einen anderen Plan? Würdest du evtl. auch die L Variante (siehe Foto vorherigen Post) in Betracht ziehen? Oder nicht (und warum current/wink)?

Danke current/cool!

Lg Michael

Ähhh Michael.... Ich weiß nicht, was ich von dem Foto halten soll.... kann nämlich nicht ran.... Zugriff verweigert wegen kein Konto.... current/ratlos:D current/big_smile

So aus dem Stehgreif fällt mir momentan kein anderer Plan ein, müsste ich mal in Ruhe überlegen und meien Hefte durchforsten.


Bei dem L (wenn ich dich richtig verstanden habe hast du nur 40 cm. breite dann) würde ich persönlich kein Kreisverkehr mehr aufbauen, sondern nur noch Point to Point... rangieren at it's best.... muss sagen, das ich aber lieber rangiere als Rollen zu lassen. Für's rollen baue ich Module. Da bekommen dann auch meine langen Züge (IR, IC, Güterzüge mit ca. 3m. länge) auslauf. Zuhause habe ich noch nichts, plane aber gerade eine US-rangier-Anlage... Oh, ich schweife ab...

Nun, warum nicht... Um's einfach zu machen, ich persönlich mag die engen Kurven aus optischen Gründen nicht auf der Anlage. Wenn L, dann mindestens Minitrix R3 (= 329 mm Radius) am Ende. Bedingt aber auch eine Plattenbreite von ca. 70 - 75 cm, um es vernünftig darstellen zu können.

Aber im Endeffekt musst du Spaß mit der Anlage haben, ich kann dir nur sagen, was ich machen würde. Und der Post oben war wirklich nur der erste spontane Gedanke beim Lesen...

Gruß Sascha

Nachtrag: Was mir gerade einfällt: Der User Carste-N hat im Spassbahner-Forum (Link siehe hier: http://www.moba-trickkiste.de/wer-weiss … rtale.html , ich weiß nicht, ob Jürgen das so gerne sieht, wenn ich einfach den direktlink hier einfüge) eine Anlage vorgestellt, die wirklich interessant aussieht. Genannt hat er sie "Achterbruch", eine eingleisige Nebenbahn mit Steinbruch-/Zement-Verladung. Allerdings ist die etwas größer, nämlich 2,20 X 0,8 meter.... leider..... Vielleicht stellt er sie hier ja auch nochmal vor und du kannst sie etwas an deine Verhältnisse anpassen...

Nochmaliger Gruß
Sascha

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Direkter Link zu Carste-N-s Anlagenentwurf Achterbusch

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Edit/Admin: Direkten Link ergänzt

Hallo Michael,

ohne jetzt großartig dazwischen funken zu wollen nur mal meien erste Idee beim lesen: Auf der Grundplatte ein kleines Industrigebiet, welches von einer Nebenbahn (oder untergeordneten Hauptbahn 2.Grades) bedient wird. Auf einer höher gelegenen Ebene (evtl. Neubaustrecke) verkehrt der ICE einmal diagonal über die Anlage (komplett entkoppelt, also nur im Kreis), die Nebenstrecke würde so ein ICE nämlich eher nicht befahren... Zur Not noch ein zweiter Zug (IC, EC oder München-Nürnberg-Express) zur Zugbegegnung und gut is.....

Rolf Knipper hat mal ein ähnliches Motiv vom Vorbild kopiert: Die Nantenbacher Kurve, zu finden in MiBa Spezial 19 (wenn man's hat oder jemanden kennt, der es hat) oder in der MiBa-Zeitschrift "Rolf Knippers schönste Anlagen-Entwürfe". Nur hat er etwas mehr Platz dafür eingeplant, nämlich ca. 3,65 X 5,75 Meter

Der einzige Nachteil ist die Höhe bei dir.... aber ich denke mal, das man das alles auf 16 cm unterbringen kann, wenn man das Industriegebiet auf maximal 2 cm setzt und die Neubaustrecke irgendwo bei 8 oder 10 cm höhe liegt.

Und noch ein schneller Tipp: Unter dem Sofa ist meist viel Staub, also die Anlage auch gut davor schützen...

Beste Grüße
Sascha

Hallo Heiko,

natürlich kann ich, allerdings bräuchte ich dafür eine Ansicht, die etwas näher ist als jetzt, damit ich auch ein wenig erkennen kann.... current/big_smile current/lachlach

Wenn es dich nicht stört, kannst du mir das ganze auch gerne per Mail schicken: Hoschi603@freenet.de

Brauche nur ein paar Tage, da ich momentan wenig Zeit für Gleisplanungen habe, bzw. Ich mehr zu planen habe als ich Zeit für eben die Planungen habe...

Aber ich kann dich bestimmt irgendwo zwischen klemmen current/wink

Gruß Sascha

Oh oh, da habe ich ja was losgetreten.... *schäm*

Nun, ich denke, um die Jugend zu einer Modellbahn zu bringen, nützt es wenig, mit so einer kleinen Anlagenplatte zu arbeiten. Bei den Kids spielt die Größe eine bedeutende Rolle. Zumindest muß Industriematerial verbaut werden können. Alternativ wäre auch "Extrem-Teppichbahning" mit Katogleisen möglich, allerdings muss dann das Rollmaterial (sprich die Loks) entweder öfter zur Revision, oder es muss halt "2. Wahl" gefahren werden. Aber vom Betriebskonzept her gebe ich Jürgen schon recht: Sowohl der Kreisverkehr als auch das Rangiererlebnis muss auf der Anlage vorhanden sein. Und dann vor allem: bei den Kids auch mal fünfe gerade sein lassen. Dann fährt halt der Superman-ICE mit umgerechnet 450 km/h in die R1-Kurve. Solange es ihn nicht aus den Gleisen haut... oder die T3 zieht den modernen IC-Wagen, während eine V90 in Epoche 3 die modernen Schiebewandwagen rangiert. Oder die BR101 fährt mit Länderbahnwagen... Allerdings muss dan auch die Technik "Idiotensicher" sein, was bedeutet, das ich entweder konsequent auf Kehrschleifen und Co (also alles, was dem Rollmaterial schaden kann) verzichte, oder die so aufbaue, das da nichts passieren kann!

Junior hat auch noch eine Brio-Bahn, allerdings spielt er (wird am 31.05 7 Jahre alt) lieber mit seinem Roco-H0-Startset und dem 4-teiligen Thalys als mit der Brio oder der Duplo. Aber ebensogerne hilft er beim Aufbau, Betrieb und Abbau der N-Moduanlage mit, wenn im Verein ein Fahrterffen ansteht. Also kann man sagen: Infiziert ist gut, regelrecht überschüttet mit Eisenbahn ist er...

Einige von euch kennen die Fotos vielleicht, aber trotzdem:
http://www.spassbahner.com/newforum/index.php?page=Attachment&attachmentID=17426 http://www.spassbahner.com/newforum/index.php?page=Attachment&attachmentID=17427

Achso: "Sein" erster N-Zug: V65 von Arnold und dazu ca. 20 Arnold Kipploren. Eigentlich ahbe ich die mal günstig als Materialspender geschossen (jeweils unter 2 Euro/Stück), aber nachdem es immer mehr wurden.... Tja, so kommt man auch zum Ganzzug current/big_smile

Felix, die Anlagen auf Carl Arendts Seite sind meiner Meinung nach eine "nächste Stufe" der Modellbahnerei. Nicht mehr alles muss möglich sein: Entweder Rundkurs oder rangieren, aber das auf möglichst kleinem Platz, damit man (wie du ganz richtig schreibst) was zum Vorzeigen und für Kurzweil hast. auf dauer ist so etwas halt nichts zum halten der Jugend an der Modellbahn.

Nachtrag: Die Platte auf den Bildern ist 55X120 cm. groß. Eigentlich sollte dort drauf eine Anlage entstehen, allerdings kam es durch diversteste Faktoren dazu, das die Anlage nie über einen fliegenden Aufbau und provsiorische Gleisbefestigung hinauskam.
http://www.spassbahner.com/newforum/index.php?page=Attachment&attachmentID=17425

fgee schrieb:

Kreuzen kann man beispielsweise nicht, wenn ich es richtig erfasst habe.
Erzähl mal ein wenig vom Betrieb, den du dir vorstellst.

Felix

Genau Felix, eine Kreuzungsmöglichkeit (bzw. Umfahrmöglichkeit ohne die ganze Runde zu fahren) fehlt.... Dies könnte man allerdings durch umdrehen der unteren Weichenverbindung erreichen. Danke für den Hinweis.

Betrieb: Nun, um ehrlich zu sein: Der Betriebsablauf hält sich in sofern in Grenzen, das es höchstens zwei Züge auf der Anlage gibt, die sich abwechseln: einen Personenzug mit einem Wagen und ein Güterzug mit einem gedeckten Waggon. Diese Wechseln sich auf der Fahr von dem kleinen Haltepunkt (bei den beiden Stumpfgleisen in der Mitte) und dem "Aufstellgleis" am unteren Anlagenrand ab. Dabei muss natürlich nicht nur die Möglichkeit des Umlaufens des Waggons gegeben sein (damit die Lok sich nicht einparkt im Stumpfgleis, sondern ebenfalls ein Überhohlen des Zuges möglich sein. Das ist durch ändern der unteren Weichenverbindung nun möglich (somit wäre dann die Hallbkreise auf der linken Seite die Kreuzungsgleise)....

jaffa schrieb:

Ich versuche mir vorzustellen, was man mit so einer kleinen, kompakten Anlage, die optimalerweise in einem Koffer wäre, anstellen kann: Man könnte damit verreisen, sie mit zu Freunden nehmen ... und im Idealfall kleine Neffen und Nichten mit dem Modellbahnvirus infizieren.

Dann wäre für mich die Frage: was muss ein Mini-Anlage leisten, damit das funktionieren kann?

1. Ein Zug muss im ohne Unterbrechung fahren können. Also Kreisverkehr ... das, was Züge in Wirklichkeit nicht machen. Als ersten Motivierungs-Schritt für Youngster finde ich das nicht verwerflich, sondern notwendig!

2. Das wird natürlich relativ schnell langweilig. Dann muss eine andere Qualität her. Und das könnte eine kleine Rangieranlage sein, bei der – bestenfalls mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden – kleine Rangierknobeleien zu lösen sind.

Zugbetrieb mit mehreren Zügen und Kreuzungsmöglichkeiten würde ich auf der Fläche gar nicht erst versuchen; das geht für mein Empfinden in die falsche Richtung und suggeriert, man könne auf so einer Fläche eine »richtige« Anlage konzipieren.

Auch dir Danke, Jürgen.... von dieser Seite her habe ich das noch gar nicht betrachtet. Ich woltte eigentlich nur ein kleines bischen was zum "spielen" haben, aber daraus gleich ein Projekt zur Jugendgewinnung zu machen... Hmmm.... current/big_smile

Gruß Sascha

Hidiho Leute,

ein wenig aus Lust, ein wenig aus interesse habe ich mal versucht, eine funktionierende "Microanlage" auf 40 cm X 60 cm zu planen. Das ist das Ergebnis:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/86/Microanlage.jpg

Ok, die Radien sind nicht die größten (130 mm bis 180 mm), was aber eher der Anlagengröße geschuldet ist. Und natürlich kommt man um die Verwendung von Flexgleisen bei der Anlagengröße nicht herum. Auch ist das Rollmaterial auf "relativ" kurze Loks und Waggons beschränkt. Achja, ich habe 24°-Weichen mit verplant, aber mit ein wenig umgestalten sind zumindet im oberen Bereich auch 15°-Weichen möglich.

Was sagt ihr dazu? was kann/sollte man ändern (mal abgesehen von der angesprochenen Weichenverbindung)?

fragende Grüße
Sascha

Okieh schrieb:

Hallo Sascha,

wenn ich versuche, deinen Vorschlag zum Schattenbahnhof auf einer Ebene (die klassische Platte aus dem Baumarkt) unterzubringen, sieht das in etwa so aus (Änderungen jederzeit möglich, Feintuning ist noch in Arbeit):
http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/124/100x80-neuer-Versuch.jpg
Aber ich sehe es ein, die Platte bringt's nicht so richtig, ich muss auf mehrere Ebenen gehen (Spantenbauweise), oder das Konzept komplett neu überdenken.
Mein Fuhrpark besteht zur Zeit nur aus einer Dampflokomotive T3 (aus einer Startpackung), 3 Personenwagen mit Beleuchtung (allerdings Königlich Bayerische Staatsbahn, somit eher nichts für den Norden...), einem Packwagen und 'ner Handvoll Güterwagen. Also eher die kurze Zuggarnitur. Aber trotzdem hast du Recht, der Fuhrpark wird wohl doch wachsen (wenn es das ohnehin knappe Budget zuläßt), ich liebäugel nämlich schon mit einer Köf II von Arnold...
Aber mal sehen, auf jeden Fall möchte ich die vorhandenen Gleise und Weichen verbauen, damit ich nicht so viel Geld für neues Gleismaterial ausgeben muss. Aber Bogenweichen hab' ich keine, da muss ich wohl doch erst einmal einkaufen...
Aber vielen Dank an dieser Stelle für deine intensive Unterstützung, das gefällt mir sehr, sehr gut und gibt mir neuen Input.
Viele Grüße
Heiko

Hallo Heiko,
Einsicht ist der erste Weg zu Besserung..... *frechgrins*
Nee, nur Spaß....

du sagts es ja selber, das Konzept des hinten liegenden Schattenbahnhofs ist nicht wirklich das wahre, bzw. du hast bei der Etagenbauweise wesentlich größeren Gestaltungsspielraum als bei einer flachen Platte.

Nun, aufgrund der Größe, die zur Verfügung steht, würde ich sogar sagen, das der Hafen sogar schon fast zu viel ist. Ich würde an der Stelle lieber eine Schnittstelle vorsehen, um die Platte Stückweise zu erweitern (also schon so was ähnliches wie eine Modulschnittstelle). Auf diese Weise kannst du nämlich nicht nur den Hafen auf ein externes Stück bauen, sondern noch zukünftige Ideen und Wünsche auf anderen Modulen unterbringen und dann je nach Bedarf und Platz andocken. Somit hast du die möglichkeit, auch mal einen etwas größeren Bahnhof zu bauen und dann richtig Betrieb zu machen, z.B. von einem Kopfbahnhof zum Durchgangsbahnhof und wieder zurück...

Betrachte das bitte nur als reinen Vorschlag, im Endeffekt musst du nämlich mit deiner Platte glücklich werden. Ich kann dir nur mitteilen, was ich im laufe der Jahre an Erfahrungen gesammelt und an Tipps für meine eigenen Ideen bekommen habe.

Gruß Sascha

Nachtrag: Jetzt habe ich auch deine erweiterten Gedanken dazu gelesen... Hmmm, deine Entwicklung geht schneller voran, als es bei mir der Fall war. current/big_smile  Alleine durch deine Geschichte zum Betriebsablauf hast du dir mehr Gedanken gemacht, als ich es bisher gemacht habe. Das einzigste, was mir in dem Plan auf die schnelle "negativ" auffiel, ist der Schattenbahnhof. Meine eigene Erfahrung zeigt mir, das man dort nie genug Abstellplätze haben kann. Deswegen der Vorschlag von mir: spendiere dem SHB noch ein Durchfahrgleis zusätzlich. Lieber die paar Euros (für Weichen und Gleise) jetzt mehr investieren als nachher die gesamte Platte wieder abzureissen, weil man eine Erweiterung nicht bedacht hat. Ansonsten: Hübscher Plan, gefällt auf den ersten Blick ganz gut.

Gruß Sascha

Uiuiuiui Heiko,

das ist natürlich ein Pflichtenheft, das nicht zu unterschätzen ist....

OK, fangen wir im Untergrund an: Die bisherigen Entwürfe für den SHB waren dir zu "Oversized" (oder hattest du einfach nur das Große "P" in den Augen angesichts der ganzen Weichen? Sorry, wenn ich so direkt frage....)

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/86/SBH-ver2.jpg

Das ist jetzt mal ein "verkleinerter" Entwurf für einen Schattenbahnhof, der mit drei Durchgangsgleisen auskommen kann. Die Gleislängen liegen zwischen 79 und 92 cm, effektiv nutzbar also ca. 70 - 85 cm. Anschliessend an die R3/4-Bogenweichen von Trix folgen auf jeder Seite eine 2,5-fache Wendel, welche eine Steigung von ca. 3,5% aufweist.
Vielleicht entspricht das eher deinen Wunschvorstellungen... Aber eins gleich vorweg: Ich würde eine Anlage niemals ohne SHB aufbauen. Für jeden neuen Zug (auch wenn es im moment noch wenige sind, das bleibt nicht so... glaub es mir.... Zu Anfang hatte ich drei oder vier kurze Züge.... Dann bin ich einem Modellbahnverein beigetreten und meine Fahrzeugbestand hat sich innerhalb von ca. 2 Jahren mehr als vervierfacht.... ober hast du ja schon 2 Beispiele gesehen. Wenn ich jetzt aber noch mit Güterzügen anfange.... ca. 3 Meter langer Schiebewandswagenzug, Kesselwagenzug mit im moment noch 20 Wagen, soll aber auch noch länger werden. Dann hatte ich zwischendurch mal einen Epoche3-3-Kesselwagenzug von Minitrix mit 15 Wagen, welche aber mittlerweile in andere, liebevolle Hände abgegeben wurden.... es war einfach zu viel. Nicht im SInne von zuviel Rollmaterial, sondern eher das Rollmaterial über drei (oer mittlerweile 4) Epchen verteilt. Ups, ich schweife irgendwie ab.....
Zurück zu deiner Anlage:
Oben hast du jetzt einen Vorschlag für einen kleinen Schattenbahnhof. Die nächste Ebene wäre dann der sichtbare Bereich.... so ein oder zwei Ideen hätte ich da, muss die aber erst noch greifbar bekommen....Zum einen wäre das ein kleiner Kopfbahnhof, der auf beide Schleifen zugreift (alledings entfällt dann das kreisen lassen der Züge), zum anderen wäre das ein kleiner Durchgangsbahnhof und am Ende der Heizung würde dann noch ein kleiner "Modul"-Anschluss mit eingeplant werden, so das du doch noch ein wenig erweitern kannst, wenn dir danach ist. Ein Beispiel, wie sowas ausehen kann, hast du auch auf Felix seiner Seite: http://k.f.geering.info/modellbahn/index.htm (im übrigen eine hochinteressante Webseite....)

Nun gut, ich werde erstmal wweiter ien paar Gedanken fassen und versuchen, diese in vorzeigbare Ergebnisse umzuwandeln....

Gruß Sascha

Hallo Heiko,

Okieh schrieb:

Hallo Sascha,

siehe folgende Skizze zu deiner Frage:
...
da geht leider nicht mehr viel...

Nunja, hätte ja sein können..... current/wink

Okieh schrieb:


Aber deine Pläne gefallen mir. Wer sagt eigentlich, dass man - um Gottes Willen - nicht parallel zur Anlagenkante bauen darf? Wenn's gefällt, sollte alles möglich sein...
Selbst im Minitrix-Ratgeber sind alle Gleisplanvorschläge ausnahmslos parallel zur Anlagenkante gezeichnet.

Du bist anscheinend auch ein Minitrixler?

Viele Grüße
Heiko

Danke, ich nehm das mal als Kompliment auf current/lol

Ja, ich habe mit Minitrix auf einem Noch Fertiggelände angefangen. Dazu eine Roco BR 215.....
leider ist weder das Fertiggelände noch die Lok noch in meinem Besitz (beides hat das Zeitliche gesegnet), aber immerhin konnte ich die Schienen und den Trafo noch retten... (Oh man, auch schon 15 oder 16 Jahre her....)

Nun, zum Thema Parallele Schienen und Anlagenkante....
Ich habe auch mal eine Platte so aufgebaut (oder besser: angefangen, so aufzubauen) aber irgendwas gefiel mir daran nie.... Irgendwann habe ich dann bei einem Bekannten die Anlage "bewundern" dürfen... ähnliche Abmessungen wie meine damals (L mit Kantenlängen von 2,5 und 3,5 Metern und 80 cm. Plattenbreite, also für N schon ordentlich Platz) eine geschwungene Paradestrecke, Bahnhof quer drüber in leichtem Bogen von ca. 10°..... einfach wunderbar.... kurz um, der Abriss meiner Anlage hat ca. 2 Tage gedauert und gerade, als ich die neue Anlage am planen war, mussten wir umziehen.... Wenn der Platz da ist, gibt es bei mir kein Gleis, was länger als 30 cm parallel zu einer Anlagenkante läuft (mal abgesehen vom Schattenbahnhof, da ist mir das sogar lieber, wenn er parallel zur Kante liegt. Ist aber meine Meinung) Das ist ja gerade der Vorteil an Flexgleisen... Bögen von r<=20 cm bis hin zu r>=4 oder mehr Meter sind möglich. Wie gesagt, wenn der Platz da ist....So nebenbei: Habe ich eigentlich schon erwähnt, das ich ein Fan langer Züge bin??
Beispiel:
http://www.sonnex.com/hoschi/bilder/tee.jpg
(mittlerweile auch wieder um zwei Wagen gewachsen)
http://www.mec-koelln-reisiek.de/Bilder/Schwerin2007/26.JPG
(der Zug hat mittlerweile auch 16 Wagen, 2 Züge a 8 Wagen oder...)

Bei den "beschränkten" Platzverhältnissen, auf den wir hier arbeiten, gehe ich halt den Kompromiss ein, einen Bahnhof auch mal komplett parallel zur Anlagenkante zu bauen. Hat auch seinen Reiz... Und wenn dann das Rollmaterial auch noch passend zur Bahnhofsgröße ist (also kurze Züge mit 2 bis 3 Personenwagen...) macht es sogar Spaß, den Zug mal in der gesamten Breite zu sehen....und wie schon erwähnt: im SHB..... fff (form follows function, aber ein Zug lässt sich einfacher auf einer geraden kuppeln als in einer Kurve), gerade bei diesen kleinen Abmessungen......aber was soll's ... Ich bin halt ein Spielbahner, der auch mal fünfe gerade sein lässt und nicht nach den höchsten Modellbahngesetzten plant oder baut, sondern eher auf die eigenen "Gesetze" höhrt, wobei ich schon versuche, einiges, was von den "großen" schon erprobt wurde, mit umzusetzen, allerdings auf meine Art. Aus diesem Grund hat es mir Felix seine Kleinanlage (http://k.f.geering.info/modellbahn/glei … 61122.htm) auch so angetan...die hat alles, was mir moementan gefällt. Das scheint aber afaik die "normale" Entwicklung eines Modellbahners zu sein....

1. Der (Start-)Kreis...
2. Das Oval...
3. Der Hundeknochen...(ab hier greift meistens die Einsicht, das weniger mehr ist)...
4. Point to Point...
(keinesfalls bindend, sondern nur meinem Gehirn enstprungen)

Mittlerweile bin ich schon soweit, das ich mir eine kleine Anlage plane, die als Basis Felix's Anlage hat und dann zusätzlich Module zur Verlängerung einsetzt. Der Bau wird dann auch viel mit alternativen Materialien (z.B.: Lasercut- und Ätz-Bausätze) passieren. 

Nunja, irgendwie habe ich jetzt schon mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte....

wenn du noch Hilfe brauchst, melde dich einfach....
Gruß Sascha

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