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Gleisplan-Datenbank

jaffa: Lobkevitz Hafen


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Das obere Bild zeigt die, nach Diskussion im H0-Forum überarbeitete, aktuelle Fassung, unten die vorhergehenden Planversionen. Kritikpunkte waren bei der 1. Version unter anderem: Gleise zu dicht an der Kaimauer, Gleis und Kran auf Mole vorschriftswidrig, zu klein dimensionierte Hafeninfrastruktur, die alten Fischerhäuschen, Hafenmeisterei und Zollabfertigung und eine kleine Werft  fehlten. Bei zweiten Anlauf wurde zurecht die Enge am Lokschuppen bemängelt und es kam ein Vorschlag zur Erweiterung der Rangiermöglichkeiten an der unteren Kaimauer. Bei Version 3 war die Anordnung des Lokschuppens noch nicht befriedigend.

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hafen_bemo-H0e2_kl.jpghafen_bemo-H0e3_kl.jpg
Name/Stichwort jaffa: Lobkevitz Hafen
Maßstab 1:87 (H0)
Spur Schmalspur
Größe 1,1 bis 2,0 qm
Anlagenform L-Form
Steuerung
Gleissystem
Anlagenmerkmale Nebenstrecke|Endbahnhof|Industrie-Gleisanschluss
Anlagenthema

Fiktiver kleiner Ostseehafen in der Epoche 2 oder frühe Epoche 3: ursprünglich reiner Fischereihafen, machte der kleine Ort einen enormen Aufschwung, als sich die Schlosserei im Ort zu einer Landmaschinenfabrik mauserte. In dieser Zeit wurde die Schmalspurstrecke zur knapp 20 Kilometer entfernten Kreisstadt im Hinterland gebaut. Durch das Wachsen der Landmaschinenfabrik wurden Arbeitskräfte gebraucht, so dass die kleine Bahnstation unmittelbar am Hafen notwendig wurde. Ein positiver Begleiteffekt war es, dass so auch Güter für die Versorgung der vorgelagerten Inseln über diesen kleinen Hafen verschifft werden konnten. Die Fischerei hat inzwischen an Bedeutung verloren; einige Fischer haben inzwischen aber "umgesattelt" und machen Ausflugsfahrten durch die Bodden- und Insellandschaft ... auch hier hat sich der Bahnhof unmittelbar am Hafen bewährt.

Ein Bahnbetriebswerk gibt es in diesem Ort nicht; die Versorgung der Loks wird im Anschlussbahnhof der Kreisstadt durchgeführt. Lediglich für die Diesellok, die vom Hafen und der Landmaschinenfabrik gemeinsam für den Rangierbetrieb genutzt wird, gibt es einen Lokschuppen und eine kleine Tankstelle.

P.S.: es gibt zwar einen Ort namens »Lobkevitz« in Mecklenburg-Vorpommern, aber ich habe nur den Namen dort entliehen; die Anlagenplanung ist fiktiv.

Anmerkungen zum Plan

Der linke Anlagenschenkel könnte je nach verfügbarem Platz durch Streckenmodule erweitert werden ... oder es folgt unmittelbar ein Fiddleyard, der das "Tor zu großen weiten Welt" simuliert. Der Gleisanschluss der Fabrik kann die Funktion eines kleinen "Schattenbahnhofs" übernehmen.

Die Planung wurde mit Bemo-Weichen und Flexgleisen H0e gemacht, ist aber natürlich auch in andere Gleissysteme übertragbar.

Gleisplan-Software RailModeller
Urheber/Quelle Jürgen Hans
Link ---
Datum 05.12.2009

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