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Die starke Ebenentrennung, um auch die tieferliegenden Ebenen gestalten zu können, funktioniert wohl wirklich nur, wenn man einen groß dimensionierten Wendel einplant.
Ich habe einfach mal gezeichnet, wie ich mir das Konzept von Micha bei den vorgegebenen Maße von Guido vorstellen kann:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/2/Guido-Regalanlage-H0-1.jpg

Bei der Spitzkehre in A-Berg ist das mittlere Gleis (=türkis) das Hauptgleis, in das Züge einfahren, die von B-Hausen nach C-Tal (=SB) oder umgekehrt unterwegs sind. Züge, die nur zwischen A-Berg und einem der anderen Orte pendeln, können das jeweils äußere Gleis nutzen. Ein Gleis ist in der Regel immer zum Umsetzen der Loks frei.
Das Stumpgleis am Güterschuppen ist in A-Berg nur vom mittleren Gleis aus anfahrbar.
Die Steigung aus dem Schatten-Bf. heraus ist natürlich schon recht happig: es bleiben nur gut 1,50 Meter Strecke, um die Strecke B-Hausen zu unterqueren. Das macht gute 5 Prozent Steigung und zum Grabbeln im Schatten-Bf geht es mit ca. 15 cm auch recht eng zu.

Die Richtungsentscheidung muss Guido anhand seiner Prioritäten treffen:
A. "Konventionelles" Anlagenkonzept in L-Form entspr. der 1. Planung
B. PtP-Anlage mit mehreren gestalteten Ebenen inkl. Gleiswendel
C. PtP-Regalanlage mit geringer Tiefe und nur einer gestalteten Ebene.

Das minimalistische Prinzip von "Point-to-Schattenbahnhof", das Benjamin vorschlägt, hat natürlich auch etwas. Ich setze aber mal an einer anderen Stelle von Benjamins Posting an:

Benjamin schrieb:

Spitzkehrenbahnhof ist ja auch sehr schön. Nur muss dann eben wenigstens auf einer Seite Platz für einen Gleiswendel her.

... wieso eigentlich? In diesem Beispiel von Micha (in der Gleisplan-Datenbank) ist das Spitzkehrenmotiv ohne Wendel prima realisiert:

http://www.moba-trickkiste.de/images/stories/gleisplaene3/micha_gr-U_H0.jpg

Die Schenkellängen sind zugegebenermaßen in dem hier verlinkten Beispiel länger; dennoch ließe sich eine ähnlich Lösung auch für Guido planen, wenn als Kompromiss akzeptiert ist, dass nur Kurzzüge verkehren können. Um Länge in den Bahnhöfen "rauszuschinden", könnte man auf eine konventionelle Umfahrung verzichten und stattdessen eine Segmentweiche oder eine Drehscheibe am  Ende einplanen. Je nachdem, wieviele Gleise man anbindet, spart man eine bis drei Loklängen bei den Bahnhofsmaßen. Im Prinzip also so etwas wie z.B. beim Bahnhof Klütz:

http://www.moba-trickkiste.de/images/stories/gleisplan-forum/kluetz-TT_1901.jpg

P.S.: Guido, ich würde gerne den Titel des Threads ändern (die Hilfe bekommst du natürlich trotzdem, auch wenn es nicht im Titel steht current/therethere ); also z.B. so: "PtP-Anlage (H0): an der Wand entlang". Dann können sich Besucher schneller orientieren. Wenn du nicht widersprichst, hat der Thread ab morgen einen neuen Namen.

28.Nov.10 20:18:31
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

Das "Finish", Anhübschen und Beschriftung der Pläne mache ich nicht mehr in RailModeller, sondern in Photoshop. Da kommen dann auch Bahnsteige und Gebäude mit Schatten dazu.
Kurz zum Gutach-Plan: es wäre gut, wenn der Abstand zwischen dem oberen Streckengleis und dem Stumpfgleis am Güterschuppen noch ein paar cm größer wäre; sonst wird der Hausbahnsteig in dem Bereich arg schmal. Das hatte ich bei meiner Zeichnung auch übersehen.

Der "Schlenker" im Bahnhof Hornberg war auch so eine kleine Schludrigkeit von mir; man könnte ihn wohl vermeiden, wenn man das Abstandsgleis zwischen oberem Streckengleis und erstem Rangiergleis etwas verkürzt.

So wie sich das auf deinem Planungsanlauf andeutet, wird das – ganz ehrlich gesagt – Murks! Zum einen kommst du so auf viel zu kurze Bahnhofslängen und zum zweiten ist die Einfahrt in den Wendel von beiden Seiten unerträglich um die Ecke gequält.
Beides scheint mir unnötig, wenn du die Spitzkehrenidee aufgreifst. Dafür gibt es beim großen Vorbild auch etliche Beispiel. Schau mal hier bei Wikipedia.

28.Nov.10 11:19:20
Anlagenklassiker neu definiert

Kann ich bei Gelegenheit gerne raussuchen (klappt aber heute wohl nicht mehr). Ich würde aber so – wie bei den meisten anderen GAUs – im verdeckten Bereich zumindest ein Ausweichgleis vorsehen, da sonst der Betrieb schnell ein wenig langweilig wird. Dann kämen zu dem vorhandenen Material also noch zwei Kurvenweichen und ein bisserl Flexgleis hinzu.

26.Nov.10 12:54:50
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

Ich habe den Gleisanschluss bei Triberg jetzt an der "richtigen" Seite angebunden. Das Gleis mit dem Fragezeichen, dessen Funktion mir nicht ganz klar ist, ist im deutlich gestreckteren Vorbild natürlich  auch um ein Vielfaches länger; hier im Modellbahnhof würde ich das Gleis weglassen:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/2/Bf-Triberg-Schwarzwald2.jpeg

Da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, ist hier der Bahnhof Hornberg, der mir wegen der umfangreichen Gütergleisanlagen gut gefällt:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/2/Bahnhof-Hornberg-Schwarzwald.jpeg

Ich habe den Bahnhof weiter als bei Manuels letzter Skizze in Richtung des langen Anlagenschenkels verschoben, so dass es zwischen Hornberg und Triburg nicht allzu eng wird. Durch die deutlichere Kurvenlage muss der Plan natürlich in einigen Punkt vom Vorbild abweichen. Aber im Grunde ist alles enthalten, was auch beim Vorbild da ist.
Mich wundert, dass es dort, laut Schemaskizze, gar keinen Güterschuppen geben soll; ich habe eine der Rampen mit Schuppen versehen.
Für die Anlagengestaltung würde ich in der Ecke Halbreliefgebäude als Anlagenabschluss bauen. Weder in der Tiefe noch in der Höhe (Dachschräge) gibt es dort allzuviel Platz ... so bietet sih das an.

25.Nov.10 20:42:25
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

smartfahrer schrieb:

Im Vorbild verschwindet das Streckengleis in Richtung Singen gleich nach den Weichen in einem Tunnel, vielleicht wäre das eine Möglichkeit den Gleisanschluss etwas schöner über die Trasse zu führen. Ich meine nach dem Bahnhof Triberg könnte ich ja die Hauptstrecke im Tunnel wieder langsam absenken lassen und den Gleisanschluss dann auf den Berg die Gleise kreuzen lassen.

Ja, das halte ich für eine gute Idee!

Da du vorher schon einmal erwähnt hattest, dass du mit PECO Code 55 planst, habe ich für alle Weichen, Kreuzungsweichen und die eine Kreuzung in der Planung auch PECO genommen; auch wenn ich in der Planung aus Bequemlichkeit teilweise Kurvengleise von ATLAS und die Geraden von ROCO verwendet habe, würde man da in der Realisierung natürlich überall PECO-Flexgleise verwenden.

Da ich meistens und auch in diesem Falle ebenfalls mit Railmodeller arbeite, kann ich dir gerne meine Dateien schicken.
Von Hornberg wollte ich in den nächsten Tag auch noch einen Planungsanlauf machen ... das Interessanteste habe ich mir für den Schluss aufgespart.

25.Nov.10 14:01:46
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

Ich habe mich einmal an den Bf. Triberg gewagt. Im Entwurf sind alle Gleise vorhanden, die es auch beim Originalplan gibt; allerdings musste die Länge gewaltig schrumpfen, um den Bahnhof auf der Zunge unterzubringen. Außerdem mussten einige der Gleisverbindungen zwischen den Gleisen im Bahnhofsbereich geopfert werden, weil sonst keine ausreichende Bahnsteiglänge zu erzielen gewesen wäre:
http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/2/Bahnhof-Triberg-Schwarzwald.jpeg

Hinzugekommen ist die Strecke zum Gleisanschluss. Eigentlich hätte ich die lieber unten im Bereich des Freiladegleises angebunden. Denn dort hätte man mit den vom Sägewerk kommenden Waggons besser Rangieren können. Es wäre deshalb wohl doch besser, den Anschluss dort anzubinden, aber nach rechts in Richtung Singen herauszuführen und die Hauptstrecke zu queren, sobald eine ausreichende Höhendifferenz erreicht ist.
Das große unterlegte Raster ist 50x50 cm.

Der Plan könnte bei deinen Maßvorgaben durchaus eine Alternative sein. Die Strecke am Durchgangsbahnhof ist hier abwechslungsreicher und pfiffiger durch den verschlungenen Hundeknochen und dadurch, dass die Strecke auf dem Weg zum SB noch einmal ans Tageslicht kommt.

Bei der Winteranlage liegt der besondere Reiz in der abzweigenden Nebenstrecke.
Um dazu noch einmal deine Fragen aus dem Posting vorher zu beantworten: Im Prinzip würde ich an der Streckenführung im sichtbaren Bereich gegenüber dem Vorbildplan nichts ändern ... nur dass dein Mehr an Platz bewirken könnte, dass du mehr Gleislänge im Bahnhof hast und den Bf. noch um 5 Grad drehen könntest, um die Kantenparallelität zu vermeiden.

22.Nov.10 15:57:59
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

smartfahrer schrieb:

Also ich sehe dort noch ein Gleis Anschluß oberhalb des Schwarzen Kasten der den Bahnhof darstellen soll. current/wink

Stimmt, Manuel, hab ich übersehen. Aber der Anschluss ist so mickerig und "halbherzig" dargestellt, (anders als die anderen Anschlüsse, sind die Linien gar nicht mehr richtig durchgezogen ...) als sei es schon "fast weg".
Wie auch immer ... ob noch halb da oder schon fast weg: mir geht es darum, dass man den früheren Zustand Ende Epoche II/ Anfang Epoche III für Gutach darstellen sollte.

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