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31.Jan.10 13:29:45
Kreisverkehr im Schatten, Teppichanschluss, Endbahnhof

Schau mal in den Untertitel current/smile

Jedenfalls danke für das Lob. Würde man ein paar Weichen weglassen (sind wirklich arg viele), könnte man die Spurwechsel auch etwas in die Mitte hin verschieben und würde die unschönen Gegenbögen loswerden. Doch ich befürchte, die Nutzungsmöglichkeiten schrumpfen dadurch.
Ich bin gespannt auf Verbesserungsvorschläge! Wahrscheinlich sollte ich jetzt erst mal selbst mit der "Büroklammermethode" weitermachen. Beim Versuch, mir den Verkehr auf diesem Plan vorzustellen, bekomme ich irgendwie Knoten im Gehirn...

Edit: Ich glaube, Du hast Recht Felix. Die beiden rechten Gleiswechsel im Inneren kann man sich schenken.

31.Jan.10 12:59:31
Kreisverkehr im Schatten, Teppichanschluss, Endbahnhof

Nimm's mir nicht übel Jürgen, wollte mich auch mal an Akronymen versuchen. Ob die (bzw. der) KiSTE einer Trickkiste würdig ist oder besser in die Rubrik Schrottkiste gehört, werdet Ihr beurteilen.

Also: Die kompakte Bahn für Junior unter'm Bett hat es mir angetan, deshalb wollte ich mal probieren was geht wenn man auf den 1m x 2m bleibt und nicht auf das nebenstehende Regal ausweicht. Zuerst einmal wird der Bahnhof natürlich kurz. Das maximal mögliche ist ein Endbahnhof in der Diagnale. Soweit nichts neues. Aber richtig schwierig wird es mit dem Schattenbahnhof, vor allem dann wenn der nicht als Fiddleyard aufgebaut sein soll. Daher jetzt der (wiederholte) Versuch eines Schattenbahnhofs im Kreis:

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/dnr9-9.jpg

Soll das Ganze kompakt bleiben, sind natürlich nicht eben viele Parallelgleise möglich. Aber man kann auch nicht erwarten auf der Fläche ein ganzes Arsenal an Zügen zu parken.
(Zugegeben, selbst bei den 48 cm, die ich als größten Radius benutzt habe sollte man in der Breite der Anlage noch ein paar cm zugeben. Trotzdem wäre das ganze noch zwischen die vier Pfosten eines Hochbettes zu bekommen.)
Aber weiter im Text: Was ich gut finde, ist dass man z.B. Gleis 3 mit zwei Zügen belegen kann, also einen auf 31, einen auf 32. Alternativ kann man auch einen sehr langen Zug unterbringen. Der wäre zwar für den Endbahnhof eh zu lang, aber vielleicht nicht für die Teppichbahn. A propos: Die ist natürlich über eine Gleiswendel angeschlossen (nicht mitgezeichnet). Durchfahrgleis ist Gleis 21, denn das muß frei sein, um die Züge nach Gleis 3 zu befördern. So kann man bis zu 4 Züge (wenn sie länger sind weniger) unterbringen und immernoch durchfahren.

Der obere Teil der Anlage könnte so aussehen:

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/dnr9-a.jpg

Es fehlt noch ein kleines Stück Gleis zwischen den beiden Plänen, aber ich glaube man sieht was ich meine. Auch könnte noch eine kleine Gleiswendel eingebaut werden um etwas mehr Luft im Schattenbahnhof zu bekommen.
Aber ich war eh mehr auf das Konzept des Schattenbahnhofs aus. Was haltet Ihr davon? Ich finde, es gibt da 'ne Menge Möglichkeiten, und das ganze ist etwas spielerischer als eine Gleisharfe. Natürlich steht je nach Belegung nicht immer jeder Zug zur Verfügung... und vielleicht stört sich der ein oder andere an der arg symmetrischen Optik...

Gruß,

B.

Hallo!
Der politische Widerstand ist ja vielleicht verständlich, immerhin würde die Gleiswendel zwangsläufig zum festen Anlagenbestandteil gehören...
Vielleicht brichst Du den Widerstand mit etwas Kunst am Bau. Eventuell wäre sogar eine Nutzung des Innenraumes der Gleiswendel möglich...

Doch vielleicht ist "eine Kommode raus" die bessere Alternative. Ich möchte noch eine dritte ins Spiel bringen: Die untere Hälfte des Ivar-regals opfern. Natürlich würde das vorne ordentlich überstehen. Und der Anschluss wird nicht ganz problemlos, denn der Schattenbahnhof muß ja irgendwie unterquert werden von der "ersten Wendel". Aber Dir traue ich da eine Lösung zu.

Und zu allerletzt: Das Konzept Kompaktanlage (oder Modul) + Teppichbahning finde ich spitze. So was hat mir auch schon vorgeschwebt, und ich bin schon etwas älter als 9 current/smile
Schönes Wochenende noch!

Hallo Andreas!

Schön, dass mal jemand mit einem konkreten Vorhaben mitmacht. Ich selbst plane zur Zeit erst mal nur aus Spaß am Planen...
Du erwähnst die Anlage von Manni. Die ist in den Details natürlich beeindruckend, aber ich hätte doch einen Kritikpunkt am Konzept: Abzweig einer Nebenbahn auf offener Strecke und Endbahnhof derselbigen in unmittelbarer Nähe finde ich kein ganz geglücktes Motiv. Wäre da ein kleiner Durchgangsbahnhof an der Hauptstrecke nicht glaubhafter? Für einen Abzweigebahnhof an der Hauptstrecke sind die vier Meter vielleicht sogar in N knapp bemessen, aber meiner Meinung nach solltest Du das prüfen. Eventuell könnte es eine Art S-Bahnhof werden. Dann ist die verfügbare Länge vielleicht genug. Fernzüge könnten ohne Halt durchzischen. Die abzweigende Bahn würde einen großen Bogen nahe der Wände machen, in den kleineren Schenkel hinein fahren und dort in einen Schattenbahnhof münden (einen eigenen, oder wenn machbar in einen gemeinsam mit der Hauptstrecke). Auf dem Weg könnte die Nebebahn verschiedene Industrien bedienen. Natürlich kann man sie dann auch als reine Industriebahn auffassen.
So was in der Art wäre doch ein nettes Ruhrgebiets-Motiv. Und brauchbar in verschiedensten Epochen, oder?

Gruß,

Benjamin

Edit: Ich sprach von S-Bhf. und Abzweig, also mehr oder weniger unabhängig voneinander. Eine Art kleiner paralleler Güterbahnhof, von dem aus die "Neben-Industriebahn" abgeht wäre natürlich schöner, aber vielleicht zu ambitioniert angesichts der Platzverhältnisse. Das lasse ich die Profis beurteilen. Aber nun will ich mal nichts überstürzen, sondern abwarten ob meine Idee auf Anklang stößt current/smile

17.Jan.10 13:42:06
Endbahnhof plus Halbschattenbahnhof

Hallo zusammen,

jetzt habe ich nochmal ein bischen rumgezeichnet und einige Anregungen von Jaffa umgesetzt.

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/dnr9-8.jpg

Der Industrieanschluss, der mit GW1 (für Gewerbe) bezeichnet ist, wirkt so noch etwas mickrig. (Edit/Erratum: Ich meinte GW2, richtig) Man sollte den Abzweig wohl etwas weiter nach rechts setzten, und das Stumpfgleis tatsächlich über die Brücke führen. Das wurde nur wegen der starren Gleisgeometrie schwierig, deshalb habe ich es mal so gelassen. In der Realität (oder einem flexibleren -im wahrsten Sinne des Wortes- Gleisplanungsprogramm) wohl kein Problem.

Ich dachte beim Thema der Anlage an einen touristischen Ort im Mittelgebirge. Deshalb auch keine Schwerindustrie, sondern "nur Gewerbe". GW2 ist also z.B. eine Brauerei, die allenfalls zwei Wagen vor der Türe stehen hat. GW1 könnte eine Agrargenossenschaft sein. Gleise 4 und 5 könnte ich mir gut eingepflastert vorstellen. Sie wären auch als einfache (Bedarfs-)Ladestraße denkbar, ohne besonderen Gewerbebetrieb.
Vielleicht hätte der Güterschuppen (GS) genau dort wo er eingezeichnet ist keinen Platz und müßte etwas weiter nach rechts rücken. Jedenfalls fände ich eine im Keil angeordnete Laderampe reizvoll (die an der Nordseite dann von Gleis 4 oder von LKW nutzbar ist). Die Zwischengerade rechts der DKW sollte vielleicht wegfallen. Stumpfgleis 3 ist also jetzt tatsächlich als Laderampengleis gedacht. Gleis 1 hat den Hausbahnsteig, der bis zur DKW (vielleicht etwas schmal?) durchgeht. Gleis 2 ist Umfahrgleis. Mit einer Idee mehr Abstand zwischen Gleis 1 und 2 wäre noch für einen Zwischenbahnsteig Platz, damit Züge nicht nur wenden, sondern auch kreuzen können. Für das Empfangsgebäude samt Bahnhofsvorplatz ist rechterhand wohl genug Platz.

Das "Tourismusmotiv" würde die Existenz der Strecke in Epoche IV rechtfertigen, und z.B. auch Kurswagen. Die Gleise sind so nun lang genug für drei maßstäbliche 4-Achser. Ein Dorn im Auge ist mir in dem Zusammenhang nur die 36cm-Radius-Kurve die in den Bahnhof führt. Man müßte der Anlage wohl 5 cm mehr Breite gönnen um hier wenigstens 42-cm Radius verbauen zu können. So. Das soll erst mal reichen. Was sagt Ihr?

Gruß,

B.

13.Jan.10 21:20:20
Endbahnhof plus Halbschattenbahnhof

So, habe nochmal etwas gezeichnet:

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/dnr9-7.jpg

Die verwendeten Gleise sind übrigens RocoLine, die Weichen sind schon die kurzen, d.h. 23 cm lang. Sicherlich findet man auch noch kürzere, aber wie schon von Jürgen angemerkt muß der Schattenbahnhof ja nicht länger sein als der Bahnhof im sichtbaren Bereich. Nutzgleislänge jetzt in etwa 1,10m. Das ist in so das maximal mögliche, es sei denn man fährt in einer Bogenweiche ein. Aber das gefällt mir nicht, dann muss die Lok beim Umsetzen ja wieder halb um die Kurve fahren.
Vom Aufbau her ist aber sicherlich noch einiges zu machen. Hauptgleis, Umfahrgleis, Stumpfgleis für Triebwagen, so weit so gut. Und dann eben das was da in die Ecke hinein abzweigt. Wäre schön, wenn ein bischen mehr rangieren möglich wäre, ohne aufs Streckengleis zu fahren...

Gruß,

B.

12.Jan.10 20:33:15
Endbahnhof plus Halbschattenbahnhof

Hallo!

Inspiriert von verschiedenen Plänen hier im Forum, wollte ich mal folgenden Gleisplan vorstellen und diskutieren:

http://www.bilder-hochladen.net/files/big/dnr9-5.jpg

Edit:@jaffa: Danke für die Hilfe, war ja doch ganz simpel das Bild korrekt hier einzubinden. (s.u.)

Also:
Abmessungen: 100 x 250 cm, Spur: H0

Der Endbahnhof selbst ist noch nicht optimiert.
Wichtig ist mir das Prinzip Endbahnhof-Industrie-Schattenbahnhof, wobei letzterer im Halbschatten sein soll, das heißt gut zugänglich an der Anlagenvorderseite. Der Schattenbahnhof hat eine Schiebebühne zum Umsetzen der Loks, weil für ein zweites Weichenfeld kein Platz wäre. Rechts ist eine Bogenweiche (verdeckt vom oberen Gleis). Ein Gleis habe ich zusätzlich für Triebwagen oder Wendezüge gedacht.
Der Industrieanschluss ist sehr spartanisch um es nicht zu arg zu überladen. Ich habe versucht viel Strecke unterzubringen, sowie eine Brücke. Vielleicht wäre weniger mehr, was meint Ihr? Die Position des Endbahnhofes ist auch noch nicht top (und natürlich die mageren Gleislängen, schon klar...) Es wäre schön, wenn der von der Vorderseite besser zugänglich wäre. Rechts muß die Strecke wohl auch früher in den Tunnel, ich habe es zur besseren Unterscheidbarkeit mal so gelassen.



Gruß,

B.

Edit/jaffa: Der pure Bildlink (rechte Maustaste) reicht. Schau nochmal unter "Bearbeiten", wie das jetzt aussieht ... ohne irgendein Formel-Drum-herum

12.Jan.10 11:45:15
2 Endbahnhöfe plus Schattenbahnhof

Hat niemand Lust gehabt, meine Idee mal aufzuzeichnen? Ich war leider auch anderweitig beschäftigt. Vielleicht ist die Idee auch nicht so prickelnd...

Aber jetzt hat Jürgen schon wieder einen Plan gezeichnet (wenn auch für Spur N), und zwar der Anlagenvorschlag zum Bahnhof Ruhla http://www.moba-trickkiste.de/forum/topic.html?id=33
Das ist so in etwa das, woran ich bei meiner ersten Antwort in diesem Thread hier gedacht hatte. Point-to-Nirwana. Der Gesamteindruck ist meiner Meinung nach deutlich besser und die Betriebsmöglichkeiten sind mindestens ebenso vielfältig. Statt zweitem Bahnhof als Durchgangsbahnhof gibt es einen Industrieanschluss, was auf dem Platz sicher auch besser ist. Ich denke, in etwas abgespeckter Form könnte man dieses Konzept auch in H0 noch kompakt realisieren. Wirklich ein gutes Konzept, vor allem mit dem gut zugänglichen Schattenbahnhof. Vielleicht doch was für einen neuen Thread?

07.Jan.10 13:10:27
...besonders die innerhalb von Betriebsmodulen
Forum: Anlagenbau

Hallo zusammen,

auf meine Frage nach den Modulübergängen (Thema Hafenbahn, Binnenhafen) wurde ja angeregt einen neuen Thread aufzumachen. Hier ist er also.

Ich habe wenig Ahnung von Modulen, bin mir aber dessen bewusst, dass FREMO und co. da ihre genauesten Normen haben. Hier will ich aber eher diskutieren, wie man die Übergänge innerhalb von Betriebsmodulen, also dort wo kreuz und quer Gleise kreuzen, realisiert.

Ich denke mal am besten so: Nachdem der Unterbau fertig ist, also sagen wir zwei Modulkästen, werden diese verbunden. Dann werden die Gleise verlegt und fixiert. An den Übergängen können vielleicht die Schwellen gegen gelötete Pertinaxplatten getauscht werden. Wenn alles verlegt ist, wird mit der Mini-Trennscheibe getrennt. Dann können auch die Module wieder getrennt werden. Das setzt nun eben voraus, dass wärend der Gleisarbeiten die Module zusammengesetzt sind. Es wäre ja vielleicht schön, wenn man an jedem Modul einzeln arbeiten könnte (bequem am Schreibtisch etwa). Schafft man es wohl genau genug zu arbeiten, wenn jedes Modul einzeln "abgefertigt" wird? Oder ist das illusorisch? Oder habe ich da eh ganz verquere Vorstellungen, wie man so was macht?

Gruss,
Benjamin

07.Jan.10 12:47:40
2 Endbahnhöfe plus Schattenbahnhof

Ein (wohl auch nicht neuer) Gedanke zur P-t-P Anlage in bergiger Umgebung: Tal -und Bergbahnhof sind zwangsläufig in unmittelbarer Nähe, und der Transport mit dem Gabelstapler wäre schneller als mit dem Zug. Wenn also eh räumlich abstrahiert werden muss, warum nicht den Talbahnhof einfach eine Etage tiefer (Ebene 0) setzen? Natürlich muss für die Ausgestaltung der Landschadt im Untergeschoss schon ein Minimum an Höhe sein, also ist eine Gleiswendel unabdingbar. Und die verfügbare Fläche in Ebene 0 ist dann natürlich auch kleiner. Der Schattenbahnhof könnte eventuell da bleiben, wo er in diesen Vorschlägen schon ist, das heisst unmittelbar unter Ebene 1 (am besten vorne).
Wäre das nicht ganz interessant (auch, oder gerade für Spur N)? Was haltet Ihr davon?

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