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22.Jan.11 21:54:32
Umsetzung eines Entwurfs aus einer Lektüre

Benjamin schrieb:

Das wäre sicher konsequent, wenn schon links in den Schattenbahnhof, warum dann nicht einen pro Streckenast...
Was ich in dem Zusammenhang mit all den Wendeln eben noch vergessn hatte: Im Originalplan scheinen mir alle ansteigenden Strecken "innen" zu laufen. Vielleicht nicht störend wenn die Radien großzuügig genug sind. Aber spätestens beim Erweiterungsvorschlag mit zwei Wendeln ineinander scheint es nicht optimal den kleinsten Radius bergauf befahren zu müssen. Da ist sicher noch Potenzial für Optimierung (Plan spiegeln?).
Gruß,
Benjamin

Bingo! Genau so habe ich den Plan gezeichnet - ist fast fertig.

20.Jan.11 08:51:13
Umsetzung eines Entwurfs aus einer Lektüre

Damit alle Mitleser wissen, worum es geht, füge ich hier den Gleisplan als Bildzitat ein:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/2/Schnelle-Kurve.jpg

Dieses Buch Alba-Modellbahn-Praxis Nr. 1 halte ich – wie auch den Band 2 aus dieser Reihe – für sehr anregend und hilfreich. Insbeondere in der ersten Planungsphase, wenn es darum geht zu sondieren: Was geht, was will ich überhaupt? ... Spurweite, verfügbarer Raum, Anlagen-Thema und -Form.

Einige Gedanken zum Projekt schon einmal vorab: auf beiden Seiten Wendel vorzusehen, halte ich bei diesem Entwurf für konsequent, weil sonst Züge, die gerade nach links fahrend die Strecke passiert haben, bereits wenige Sekunden später in Gegenrichtung wieder auftauchen. Vorbildgerechte lange Züge kommen bereits aus dem Tunnel heraus, wenn ihr Ende noch davor sichtbar ist.

Aber heißt das, dass dann im sichtbaren Bereich wirklich nur noch die Doppelstrecke, ohne Weichen oder Betriebsstellen übrig bleibt? Bei so viel großzügig bemessenen Platz kribbelt es ja in den Fingern – wenn schon keinen Bahnhof, dann zumindest einen aus dem OFF kommenden Gleisanschluss (Steinbruch, Kieswerk o.Ä.) einzuplanen.

19.Jan.11 11:55:35
Umsetzung eines Entwurfs aus einer Lektüre

Hallo Wilfried ... und willkommen im Forum!

Simonidue schrieb:

Kann mir da jemand weiterhelfen?

... dafür ist dieses Forum da!

Deine Ideen und Vorstellungen hast du ja schon recht konkret umrissen. Und alles hört sich für mich, bis hin zu der Entscheidung fürs Gleismaterial, stimmig und gut durchdacht an.
Das Alba-Buch müsste ich (allerdings Zuhause und nicht hier im Büro) haben. Da kann ich heute abend mal nachschauen.
Vielleicht kannst du noch konkrete Angaben zu deinen Raumbedingungen machen: kompletter Raum? ... welche Maße?... Türen, Fenster, Heizungen ... wo? Eine Raumhäfte? ... oder eine Raumecke ... links, rechts, Schenkellängen?

Gemäß dem Motto »Weniger ist mehr« kann ich mich mit deiner Idee anfreunden. Ich würde dann aber ganz konsequent bei dem Hafenmotiv bleiben und auf Tunnel und Berge verzichten. Stattdessen, wie du als eine Option ja auch andeutest, eine Kulisse aus Gebäuden, die gerne die Platte in zwei Hälften teilen kann und dahinter einen Fiddle Yard, der neben den jetzigen zwei Durchgangsgleisen auch von rechts kommend mindestens zwei Stumpfgleise enthalten kann.
Neben dem Güterverkehr für Hafen und Werft, dürfte es auch einen kleinen Haltepunkt geben (ohne EG, nur ein Offener Unterstand), an dem Triebwagen halten.

Wenn du mal bei Carl Arendt schaust, da gibt es viele solcher -- zum Teil noch kompakteren -- Betriebsdioramen mit Hafenmotiven.

Kleiner Hinweis: Dein Binnenschiff ist umgerechnet ca. 40 Meter lang; das ist für Epoche II/III okay; heutige Binnenschiffe sind tendenziell doppelt so groß und größer.

Für einen Gleisanschluss, der ein ganzes Stück vom Bahnhof wegführt, bleibt in jedem Fall Platz. Nur wird es schwierig, einen zweiten Bahnhof mit akzeptablen Gleislängen unterzubringen.
Mit dem Faller Car-System sehe ich es sowieso etwas anders als Micha: Wenn der Platz für eine Landschaftsgestaltung mit Dorf und Straßen ausreicht, warum dann nicht auch eine Strecke für Car-System einrichten?

Allerdings fände ich es gut, wenn du nicht auf eine Ideenskizze von Micha wartest, sondern nun – nachdem du einige Impulse bekommen hast – selbst einmal deine Vorstellungen skizzierst.
Das kann ja ruhig pi-mal-Daumen sein. Meine Ideenskizze ich ja auch noch keine ausgewachsener Gleisplan, sondern nur eine Schemaskizze. Daran lassen sich aber schon ganz gut Anlagenkonzepte diskutieren.

14.Jan.11 21:58:58
Planung einer Anlage

Hallo Andreas,

dein Schattenbahnhof-Entwurf, den du in der Modellbahn-Community gezeigt hast, taugt nix: ungleich lange und viel zu kurze Gleise für die von dir benannten Zuglängen.
Wie der Untergrund aussehen könnte, siehst du hier:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/2/H0-400x248-U-Fotm-Schattenbahnhof.jpeg

In jede Richtung stehen vier Gleise zur Verfügung, alles sind gleich lang und zwar 240 cm! Ich habe hier zwar mit K-Gleis gezeichnet, aber alles, was hier gezeichnet ist, lässt sich deckungsgleich mit C-Gleis machen. Im SB habe ich, um Nutzgleislänge herauszuschinden, mit den 22,5-Grad-"Spielzeug"-Weichen geplant.
Im sichtbaren Bereich sind diese Weichen natürlich tabu.

Hier mal ein erster Vorschlag für die Flächennutzung im Raum (das unterlegte Raster in der Zeichnung ist 10 cm groß):

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/2/Klaus-360x310-Raumplanung.jpeg

Die Grundform ist ähnlich wie bei dir ... aber nicht überall gleich breit: breiter dort, wo die Kurvenverläufe es erfordern, schmaler dort, wo man wegen der Eingrifftiefe näher heran muss. Auch das Fenster ist so halbwegs komfortabel erreichbar. Neben der Tür würde ich keinen cm mehr verschenken und möglichst dicht herangehen, sonst wird es auf dem Schenkel eng mit einer zweiten Betriebsstelle.
Könntest du dir auch vorstellen, am Ende der Nebenstrecke gar keinen Bahnhof, sondern eher einen Gleisanschluss zu platzieren? Die Fahrstrecke vom Trennungs-Bf. ist arg kurz, um die Nebenstrecke zu rechtfertigen. Wenn dort ein größeres Werk ist, dann könnte man zusätzlich zum Güterverkehr auch einen Personenverkehr mit Triebwagen für die Malocher einrichten; in Epoche III durchaus plausibel.

Deine Raumskizze sieht so aus, als würdest du mit Mac und Railmodeller arbeiten? Dann könnte man natürlich leicht die Dateien hin- und herschieben.
Mit welchem Gleissystem willst du arbeiten? ... und sag jetzt bitte nicht Märklin C! current/bash ... wenn du mit DC planst, wäre mein Vorschlag Tillig Elite oder evtl. auch Roco. current/therethere

Dann sortiert es sich ja langsam: wenn du im Sessel sitzend die Anlage betrachten willst, dann passen weder 140er Höhe noch Rundum-Konzept so wirklich ... und Rundum scheitert nun ja sowieso am Regal, das dort bleiben muss.

Schön, dass wir jetzt ein bestätigtes Maß von 360x310 haben; zu deiner Skizze: musst du an das Kellerfenster heran kommen (nie / ab und zu / häufig)? ... davon wäre die Grundform in diesem Bereich abhängig.

Schau dir als Ausgangsimpuls einmal diesen Entwurf an Haupt- und Nebenbahn im Gebirge (von Micha). Der lange Schenkel ist etwas länger als bei dir (400 statt 360), dafür ist das zweite Maß dort kleiner (220 statt 310). Dennoch bekommt man einen Eindruck, was in dieser Größenordnung machbar ist.
Der Entwurf hat eine zweigleisige Paradestrecke ohne Bahnhof, eine davon abzweigende Nebenbahn mit Ladestelle und Endbahnhof.

Klaus schrieb:

1,40m über dem Boden ist mir etwas zu hoch. 1,10-1,20 wäre mir lieber.

Weshalb? Wie groß bist du? Wenn du die Chance hast, in einer Höhe zu bauen, dass die Anlage ungefähr in Brusthöhe ist, dann tu es! Du hast dann eine "normale" Perspektive auf die Landschaft und nimmst Züge und Landschaft viel realistischer wahr. Gerade bei einer Rundum-Anlage, bei der man sich ggfs. mit dem Zug mitbewegt, ist das sinnvoll.
Wenn man gemeinsam mit Kindern »spielen« will, dann stellt sich die Situation evtl. anders dar; aber auch Kinder werden größer und man kann an den Betriebsstellen z.B. Podeste aufstellen.
Eine hohe Anlage an der Wand heißt z.B. auch, dass sich darunter Regale befinden können ... führt zur nächsten Frage:

Ein Problem gibt es aber dabei. Es steht an der Wand noch ein Regal.

Wie hoch ist das Regal? Vielleicht braucht man es nicht komplett entfernen, sondern nur in der Höhe stutzen und nimmt es als Auflage für die Rundumanlage.

Hallo Klaus und herzlich Willkommen im Forum!

Mein erster Eindruck von den Rahmenbedingungen: 3,60 x 3,10 2,65 m ... mit einer nach außen öffnenden Tür und einem Kellerfenster, dessen Unterkante ich nicht unter 1,50 m vermute ... das schreit förmlich nach einer Rundumanlage mit einer durchschnittlichen Gleishöhe bei ca. 140 cm über Boden. An der Türe könnte man dann eine herausnehmbare Brücke machen, die man aber bei Betriebssessions nicht einmal herausnehmen muss, wenn man mal aufs Klo oder Bier holen muss, weil man ohne Verrenkungen drunter durchtauchen kann.

Das sind gute Voraussetzungen für einen interessanten Plan!

Wenn du eine Haupt- und Nebenstrecke möchtest, aber nur einen Bahnhof, dann wäre meine Vorstellung, dass man die Hauptstrecke ohne Bahnhof von SB zu SB betreibt und die abgehende Nebenstrecke mit einem Endbahnhof ausstattet.

So viel erst einmal als erste Reaktion ...


P.S.: Uuups - bin in die Falle getappt und hatte ein falsches Maß abgelesen; für die Senkrechte ist der Nullpunkt nicht in der Ecke.

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