Phil schrieb:
Ich stehe immer noch ratlos da und versuche mir einen Gleisplan vorzustellen. Leider ohne Erfolg.
Hmmmmm, du musst ja nicht gleich an den Gleisplan gehen. Und die Vorstellungen in diese Richtung sollten nicht in deinem Kopf bleiben, sondern grafisch Forem annehmen und langsam wachsen. Heißt im Klartext: zeichne in die Raumskizze mit der von mir angelegten Flächennutzung doch einfach mal ein, wie und wo du dir die einzelnen Bereiche vorstellst. Wo könnte der Bahnhof liegen? Wo ist welcher Gleisanschluss? Wo soll es, wenn ja, so etwas wie eine "Paradestrecke" geben? Wo soll was an Landschaft und Gebäude entstehen? Gibt es Berge, Täler, Brücken, Tunnels ...?
Hallo Michael,
Willkommen in diesem Forum! Dass du dich auch in einem anderen Forum tummelst, ist nicht verkehrt: je mehr Informationen und Anregungen du sammelst, umso ausgereifter kann dein Plan werden.
... eine interessante Herausforderung, die du da mit deinen Rahmenbedingungen beschreibst! Ich bin sicher, dass du dafür hier einige zielführende Anregungen bekommst.
Spontan fallen mir mehrere Sachen dazu ein:
1. der kritische Punkt sind nicht Länge und Breite, sondern die Höhe: wenn bei 16 cm auch noch Rollen drunter machen willst, kannst du dir Berglandschaft und Tunnels abschminken.
2. der ICE passt auf so eine Anlage absokut nicht: Du kannst bei dieser Fläche ein kleines Nebenstreckenmotiv realisieren, aber keine 2-gleisige Hauptstrecke und geschweige denn einen dazu passenden Bahnhof.
3. Zwei Bahnhöfe, wie ich aus der Beschreibung des vorhandenen Materials schließe, überfordern die Fläche ebenfalls. Der Verkehr muss also zwischen dem einen Bahnhof und evtl. noch einbem Gleisanschluss und dem Schattenbahnhof stattfinden.
Wenn du bereit bist, dich mit o.a. Einschränkungen zu arrangieren, dann verspreche ich dir als Ergebnis der Diskussion eine pfiffige und interessante Lösung.
Hallo Holger,
Holgi1204 schrieb:
Das Ganze ist (natürlich) nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern entstammt einer alten Modellbahnzeitschrift. Mal sehen, ob das mit dem Hochladen klappt.
Irgend etwas klappt bei dem Bilderverknüpfen noch nicht: zwischen den eckigen Klammern des Image-Codes darf nur die reine Bildadresse und sonst nix stehen (also am Ende kein .html --- innerhalb des Bildcodes kann kein Verweis auf eine Website stehen).
Unabhängig davon: bitte ergänze in deinem Posting ganz konkret aus welcher Zeitschrift der Plan stammt, welche Ausgabe und welche Seite, wenn ein Urheber für den Plan namentlich genannt ist, auch diesen Namen ... dann kann der Plan als Zitat stehen bleiben. Anderenfalls muss ich das Bild löschen.
Diese Bitte auch an alle anderen Forumuser: immer ganz konkrete Angaben zur Quelle von Bildern. Dann kann bei wohlwollender Auslegung des UrhRG § 51 Abs. 3 für die Nutzung von Bildern als Zitat argumentiert werden.
Auch wenn wir keine "wissenschaftliche" Arbeit im engeren Sinne betreiben, liegt keine kommerzielle Verwendung vor (die Bannerschaltungen decken nachweislich nicht die Kosten für den Betrieb dieser Seite).
Hallo Ralph,
das mit den Modul-/Segmentschnittstellen hättest du mit unserem Know-how und unserer Hilfe schon hinbekommen! ... aber die beschriebene Situation scheint mir auch eher für eine Kompaktanlage zu sprechen.
Wenn das Maß verhandelbar ist und das Limit nur durch die Kellertreppe und Tragbarkeit von zwei Personen begrenzt ist, würde ich nicht die Breite erhöhen, sondern eher die Länge: ein Format von 200 x 100 cm, also etwas breiter, aber die Länge einer Tür, ist für zwei Personen »tragbar« (bei Rahmen-/Spantenbauweise und sparsamer Verwendung von Gips) und hätte einige Vorteile:
1. die Anlage steht mitten im Raum und es hört sich so an, als würde i.d.R. mehrere daran spielen. Man könnte je eine Betriebsstelle (Bahnhof, Gleisanschluss) auf die Längsseite legen, die Anlage durch eine Kulisse optisch in der Mitte oder diagonal trennen und könnte einen Betrieb zwischen zwei Betriebsstellen inszenieren.
2. Durch das Verlegen der Betriebsstellen auf die Langseiten fallen die Gleislängen großzügiger aus, durch die szenische Trennung gibt es optisch keinen Kreisverkehr, sondern die Strecke verschwindet im Tunnel.
3. Streckenlänge (= Fahrzeit) lässt sich dadurch erzielen, dass man, ähnlich wie bei Michas Entwurf nur um 90 Grad gedreht, Schattenbahnhof und Durchgangsbahnhof auf der 0-Ebene lässt und von dort die Strecke spiralig zum Endbahnhof oder Gleisanschlss ansteigen lässt.
Nebenbahner aus Sachsen schrieb:
Hallo und allen ein gutes Neues Jahr 2011 mit vielen interessanten Planungsideen
... den guten Wünschen schließe ich mich vorbehaltlos an ... und Micha legt ja gleich ordentlich vor.
Ohne deinen schnellen Entwurf, Micha, hätte ich vermutlich ähnlich wie Benjamin reagiert; aber ich hätte ahnen müssen, dass du – als Meister der kompakten Anlagen – auch für diese echte Herausforderung eine Lösung findest!
Wenn ich es allerdings richtig sehe, kannst du der Forderung C-Gleis nicht entsprechen, sondern hast auch Flexgleise verwendet ... oder irre ich mich?
Ich würde aber dennoch noch einmal einen Schritt zurück gehen und die Planungsprämissen hinterfragen: das Maß »ungefähr 100 x 160 cm« resultiert aus der Anforderung, dass die Anlage im Keller gelagert wird und von zwei Personen für Betriebssessions transportiert werden kann ... richtig? Heißt das im Umkehrschluss: dort wo die Anlage aufgebaut wird, steht eine viel größere (beliebig große?) Fläche zur Verfügung?
Wenn das so ist, dann schreit das für mich förmlich nach einem modularen Konzept! Segmente und Module von 120 x 60 cm, die eine (!) Person bequem bewegen kann. Schnittstellen, die mit Passhülsen/-stiften so präzise angelegt sind, dass der Aufbau in wenigen Minuten gemacht ist ... evtl. statt Schattenbahnhof einen offenen Fiddleyard. Und schon lösen sich die extremen Platzbeschränkungen in Luft auf.
Ob auch ein Nachdenken in diese Richtung gewünscht und erlaubt ist, das wäre die Entscheidung von Ralph. Wenn nicht, dann ist Michas Entwurf wohl schon recht nah am Optimum dran.
Hallo Andreas,
nachdem unser erster Impuls »Immer-an-der Wand-lang« auf positive Resonanz gestoßen ist, wage ich mal einen zweiten Vorstoß: Muss es unbedingt das Märklin C-Gleis sein?
Ich gehe einmal davon aus, dass du durch das bereits vorhandene Material bei Wechselstrom bleiben möchtest ... und auch noch einen entsprechenden Fundus an C-Gleisen hast (?). Das C-Gleis hat den großen Nachteil, dass durch die fehlenden Flexgleise die Gleisgeometrie sehr starr ist. Ich stelle mir vor, dass man bei einer U-Form (die von Micha gezeichnete Grundform finde ich perfekt) deiner Anlage den Bahnhof (oder die Bahnhöfe) in einen sanften Bogen legt, damit die Übergänge in den Ecken nicht ganz so abrupt und in engen Kurven erfolgen. Das geht mit dem C-Gleis beim besten Willen nicht.
Was hältst du von diesem Vorschlag: das bei dir vorhandene Material reicht für die neue Anlage sowieso nicht aus; beim Material, das du hinzukaufst, nimmst du K-Gleis, das C-Gleis wird dann ausschließlich in verdeckten Bereichen (längere Tunnelstrecken und Schattenbahnhof) verwendet. Dann stünden dir/uns alle Planungsoptionen offen.
Das fehlende Schotterbett beim K-Gleis kann man als Nachteil sehen ... ich sehe darin einen Riesenvorteil, weil du eine sehr viel realisterische Anmutung mit dem selbst geschotterten Gleisbett hinbekommst. Wie man das Schottern und auch die Verbinndungen zwischen K- und C-Gleis macht, dafür geben wir dir im Bedarfsfall die entsprechenden Tipps oder Links.
Hallo Andreas,
Danke für deine Antworten. Bevor es ans Planen geht, doch noch enmal eine dringender Hinweis, eine Planungsvorgabe zu überdenken: Du sagst
»Es soll eine Rechteck Anlage werden die mitten im Raum stehen würde«
Lies dazu noch einmal aus dem oben bereits erwähnten Bericht von Felix Geering das Kapitel 8: Raumnutzung!
Du verschenkst Mengen an Gleismetern und Fläche, wenn du die Anlage mitten in den Raum stellst. Willst du das wirklich? Wenn du an der Wand entlang planst, dann vermute ich, dass alle deine Wünsche locker erfüllt werden könnten.
Hallo "Roter Blitz" (wenn du mit deinem richtigen Namen angesprochen werden möchtest, musst du es sagen bzw. so unterschreiben),
erst einmal herzlich Willkommen im Forum! Da du die meisten Fragen, die im Forum "Planen von Anfang an" abgefragt werden, bereits mit deinen Eckdaten beantwortet hast, können wir auch in diesem Teilforum weitermachen.
Du nennst als "Anlagenmaße" 300x180 cm. Das sagt leider noch nicht alles aus, was wir wissen müssen. Ist das eine Raumecke? ... eine Nische? Von welchen Seiten wäre die Anlage, die man dort baut, zugänglich? Besser wäre es, wenn du eine Raumskizze mit Maßen zeichnest, und darin markierst, welcher Bereich permanent (oder ggfs. auch zusätzlich temporär bei Betrieb) nutzbar ist.
Wenn du an ein Rechteck mit den Maßen 300 x 180 denkst, dann ginge das sowieso nur, wenn die Anlage nicht an der Wand, sondern mitten im Raum steht ...
Bei den genannten Maßen sind, wenn dir etwas an Vorbildnähe liegt, nicht alle deine Wünsche vernünftig realisierbar (auch wenn gerade Weihnachten war!).
Es fehlen uns fürs weitere Nachdenken z.B. Angaben zu deiner Wunschepoche evtl. auch zur Bahngesellschaft, zu den Fahrzeugen, die dort verkehren sollen und zur Region, in der du deine Anlage ansiedeln willst.
Kennst du den Bereich Anlagen planen auf dieser Website? ... und den Beitrag Vom Kreisverkehr zum Betriebserlebnis von Felix Geering? Als Hintergrundwissen wäre das für weitere Planungsüberlegungen auf jeden Fall sinnvoll.
Zur Schwarzwaldbahn gehören neben den Tunnels natürlich auch Brücken dazu! Ich wäre irritiert, wenn du so etwas nicht einplanst. Die Brücke, die du zeigst (bitte immer Quelle nennen! ... ich habe sie ergänzt), sieht sehr gut aus und entsprechende Modelle dafür gibts auch. Die lange freie Strecke zwischen Gutach und Hornberg bietet sich dafür an.
Wenn es ans Bauen geht, dann bitte einen neuen Thread bei »Anlagenbau« – ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Hallo Stefan,
schön, dass du noch etwas Nutzfläche herauskitzeln konntest!
amdnator schrieb:
... hab mal eine kurz Zeichnung der Grundrisse beigefügt.
Ich hoffe, das Gleiseverlegen wird später etwas präziser als deine »Kurz«-Zeichnungen
das Irritierende an deiner Zeichnung ist, dass sie präzise Konstruktion suggeriert, aber einen völlig falschen Eindruck vermittelt ... da nützen dann auch die Maßangaben nicht viel. So sieht also deine Fläche aus:
amdnator schrieb:
Ich würde gerne einen Fertigengleisplan als Vorlage benutzen
Das wird wohl nicht funktionieren: dass jemand exakt mit diesen Maßen deine Prämissen erfüllt, wäre ein großer Zufall. Fände ich persönlich auch unbefriedigend, »nur« einen Plan zu kopieren.
Zwei Vorschläge:
1. Schau dir den »Winter-Gleisplan« noch einmal an und überlege, wie du die gewonnene Zusätzfläche für weitere Wünsche nutzen kannst.
2. Nimm als neue Anregung und Ausgangsbasis den Plan von Patrick, der für L-Form mit etwas anderen Abmessungen gezeichnet war.