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03.Nov.10 09:30:08
Inspiriert von Sir Arthur Heywood

Hallo Matthi,

ich knüpfe mal an deinen letzten Entwurf an und zeichne, was ich ein bisschen anders machen würde:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/2/matthi-GN15a.jpg

Wie schon gesagt: keine Angst vor der Schiebebühne; das ist nur ein Brett mit aufmontierten Schienen, das in einer Vertiefung liegt und evtl. links und rechts mit Nut und Feder geführt wird.

Ich bin bei deinem Entwurf geblieben und habe nur die paar kleinen Korrekturen vorgenommen, die ich textlich schon als Reaktion auf deinen Entwurf beschrieben hatte.

02.Nov.10 11:16:47
N-Anlage auf 200x60 mit Fleischmann piccolo

Du hast die locker hingeworfene Idee perfekt umgesetzt! Für mein Empfinden hat der Bahnhof in puncto "Vorbildtreue" durch die Veränderung enorm gewonnen.

Noch ein Gedanke: für den genannten Zweck fand ich und finde ich auch jetzt noch den Güterabfertigungsbereich oversized ... da wird doch bestensfalls zweimal in der Woche ein kleiner Güterwagen abgefertigt ...
Nun würde ich daraus nicht den Schluss ziehen, den Güterbereich kleiner zu machen, sondern Überlegungen anstellen, welchem Zweck er noch dienen könnte. Carsten hat dazu ja schon eine Anregung gegeben.
Was hältst du davon: in dem Kloster wurde schon seit Urzeiten Bier gebraut ... zunächst nur für den Eigenbedarf; dann aber wurde zunehmend ein Erwerbsgeschäft daraus ... noch einmal gepusht, als der Wallfahrtsort durch die Bahn erschlossen wurde. Da der Ausbau dieses Geschäftszweiges mit der erhabenen Würde des Wallfahrtsklosters schwer auf einen Nenner zu bringen war, haben die Mönche die kleine Brauerei aus dem eigentlichen Kloster ausgelagert und bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts unmittelbar an den Bahnhof verlagert.

Die Brauereianlage könnte man als Halbrelief am hinteren Anlagenabschluss gestalten. Und schon hast die einen regelmäßigen Güterverkehr. Siehe dazu auch bei Anlagenplanung: Güterverkehr beim Stichwort Brauerei: als Gütereingang Braugetreide, Hopfen, Kohle, später evtl. Öl, außerdem leere Flaschen, leere Getränkekisten, leere Fässer, Retour-Leergut ... als Güterausgang Bier in Flaschen, Fässern und ggfs. Tanks, außerdem Produktionsabfälle.

Ach so: Hopfen wird natürlich auch benötigt … aber in Kleinstmengen: 600 g reichen für 1.000 Liter Bier current/lachlach

01.Nov.10 14:21:40
Nachbau einer bestehenden Anlage (H0) in Spur Z

Hallo Matthias,

mit der Holzheimerbahn von Hugo Schwilch hast du dir ein tolles, gut durchdachtes Vorbild gewählt! (Ich bewundere dieses Betriebskonzept und den dazu gehörigen Gleisplan seit langem; meine Kontaktversuche, diesen Gleisplan für die Gleisplan-Datenbank zu bekommen, sind leider versandet.)

DerMatze schrieb:

Epochenmäßig soll das alles von II bis Anfang IV spielen. Allerdings bin ich da sehr flexibel und kein Nietenzähler und Purist. 1000%ige Vorbildtreue ist mir nicht wichtig.

... mit dem Nietenzählen wäre bei Spur Z auch etwas schwierig. Aber wenn du dich an der Holzheimerbahn orientierst, dann scheint dir ja eine realistische Gesamtanmutung schon wichtig zu sein.

Aufgrund der MTL-Gleise, die ich verwenden will, ist die Streckenführung nicht wie im Original machbar. Das erfordert Kpmpromisse. Sollte sich bei der weiteren Planung herausstellen, dass MTL-Gleise problematisch sind, weiche ich auf Märklin aus.

Bie MTL-Gleisen musste ich erst einmal googeln; für die, die es ebenfalls nicht kennen: das sind die Spur-Z-Gleise von Micro Trains. Ich würde bei der Planung aber keinesfalls auf Flexgleise für die freien Streckenabschnitte verzichten! Das sehe ich bei Micro Trains nicht ... insofern würde ich auf jeden Fall die Flexgleise von Märklin mit in die Planung einbeziehen. Die Gefahr, dass die Anlage sonst steif und steril wirkt, ist sonst einfach zu groß.

Die zur Verfügung stehende Fläche ist 5,29 m lang und 0,735 m tief. Wobei die Tiefe noch um 10 cm erhöht werden könnte.
(...)
Die Anlage sollte eigentlich nicht die komplette Länge einnehmen. Da ich mit einer späteren Erweiterung liebäugle, sollte dieser Freiraum dafür z. T. sein (Blechhausen)

Die maximale Gesamtfläche ist also 5,29 x 0,83 Meter; wie viel davon darf für die Holzheim-Adaption in zwei Segmenten verwendet werden? ... wie groß soll die Ausbaureserve für spätere Erweiterungen betragen?

So viel als erste schnelle Reaktion.

01.Nov.10 11:12:50
N-Anlage auf 200x60 mit Fleischmann piccolo

erka schrieb:

Der Pendelbusverkehr findet in meinen Augen auch seine Berechtigung, denk mal an die vielen Behinderten, die wollen ja auch alle zur Kirche um gesund zu werden. Ich plane für Fußkranke auch noch einen Fahrweg zur Wallfahrtskirche.

Schön, dass du an die Fußkranken denkst ... aber auch für die macht eine Buspendelverkehr nur Sinn, wenn -- wie du im zweiten Satz sagst -- der beschwerliche Teil des Weges eingeschlossen ist.

erka schrieb:

Dass viel von der Strecke im Verborgenen ist, liegt am mangelnden Platz. Ich möchte auf der sichtbaren Strecke keine engen Radien und sonst geht halt nicht mehr.

Ich meinte mit meinem Einwand weniger den Streckenverlauf, sondern hatte die Fahrzeiten beim Wendel im Blick: wenn man dem Wendel zwei von den sechs Umdrehungen klaut, hat man immer noch eine komfortable lichte Höhe von rund 20 cm im Schattenbahnhof ... und der Zug ist "nur" eine Fahrstrecke von rund 6 Metern und nicht 9 Meter im Verborgenen.

Übrigens: das mehr an "Spielvergnügen" wäre auch gegeben, wenn du statt Lokwechsel mit einer Umfahrmöglichkeit die Lok des angekommenen Zuges umsetzt. Insofern fände ich eine Planvariante, die dem Güterbereich ein Gleis klaut und es einer Umfahrung im Personen-Bahnhofsbereich zukommen lässt, als Anregung für andere eine sinnvolle Bereicherung. Ich betone das deshalb, weil in der 1:1-Bahnwelt dies vermutlich die häufiger Variante war, weil man nicht ohne Not zwei Loks für so eine Strecke vorhalten würden, von denen eine jeweils pausiert, bis der nächste Zug kommt.

Die große Bahn hätte vermutlich auch den Güterbereich nicht so angebunden, wie du das gemacht hast: alle Rangierarbeiten in diesem Bereich müssen über das Streckengleis gehen; wenn man den Güterbereich nur mit einer Weiche vom Streckengleis abzweigen lässt und dort noch ein Auszugsgleis vorsieht, das zugleich Schutzweichenfunktion hat, dann können die Rangierarbeiten gemacht werden, ohne dass das Streckengleis tangiert wird. Gerade bei so einem End-Bf. auf dem Berg ist dieser Schutz des Streckengleises eine gute Idee, damit kein herrenloser Waggon aufs Streckengleis rollt und dann führerlos zu Tal rauscht. Schau mal die Planung für den Endbahnhof Ruhla im Thüringer Wald an: dort war wegen dieses Risikos nicht nur für den Güterbereich, sondern für die gesamte Bahnhofsausfahrt beim Vorbild so eine Schutzweiche vorgesehen.


P.S.: Erst nachdem ich meinen Beitrag abgeschickt hatte, las ich Carstens Posting. Dadurch die inhaltlichen Überschneidungen, ohne auf Carsten Bezug zu nehmen. Es zeigt mir einmal mehr, Carsten, dass wir sehr oft ähnliche Einschätzungen haben!

31.Okt.10 17:08:57
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

Gibt es für das Zeigen von Scans denn irgendwelche Restriktionen seitens des Verkäufers? Eigentlich hat er kein Copyright an den Plänen ... es sei denn, er hat sie selbst gezeichnet.

Aber unabhängig davon: du könntest natürlich gleich den nächsten Schritt hier zeigen, indem du auf Basis der schematischen Pläne und deiner realen räumlich Situation einen Gleisplanentwurf fürs Modell zeichnest. Daran diskutieren wird dann weiter: lässt sich alles 1:160 übernehmen? ... muss man irgendwo Abstriche machen oder Änderungen vornehmen?

31.Okt.10 17:02:54
N-Anlage auf 200x60 mit Fleischmann piccolo

Hallo Erka!
Im Prinzip erst einmal ein schöner Plan und ein schönes, realistisches Szenario!

An einigen Stellen gibt es für mich Erklärungsbedarf und evtl. Ungereimtheiten.
Welches Gleis hat welche Funktion? Ich gehe davon aus, dass das lange Gleis am Hausbahnsteig für den Zug mit den Silberlingen gedacht ist und das kurze Gleis darunter für Triebwagen. Dann wäre es notwendig, dass der Personenzug mit den Silberlingen als Wendezug gefahren wird ... denn eine Umsetzmöglichkeit besteht auf dem Gleis am Hausbahnsteig ja nicht.
Wenn dann die verbleibenden oberen drei Gleise zum Güterabfertigungsbereich gehören, dann finde ich das für den beschriebenen Zweck ziemlich üppig und ganz und gar nicht "karg"!

Ob man für die BR212 an so einem kleinen Endbahnhof einen Lokschuppen vorsehen würde oder ob die Lok abends nach der letzten Talfahrt nicht eher im unteren Anschluss-/Trennungsbahnhof übernachten würde, lasse ich mal dahin gestellt

Dass man den Klosterberg per Straße oder Zug erreichen kann, finde ich okay ... aber der Pendelverkehr vom Bahnhofsvorplatz bis zum Beginn des Fußweges leuchtet mir nixht ein: das sind umgerechnet 200 Meter ... und man kommt ja nicht direkt zumKloster, sondern das anstrengende Stück des Aufstiegs kommt ja dann erst ... da bringens die 200 Meter Pendelbus auch nicht; bevor ich da auch nur zwei Minuten auf die Abfahrt eines Busses warten würde, würde ich einfach losgehen.

Schön finde ich, dass durch den Wendel eine große Höhendifferenz zwischen Bahnhof und dem noch einmal ans Tageslicht kommende Gleis zum Schattenbahnhof besteht. Durch den Höhenunterschiede gibt es viel lichte Höhe über dem Schattenbahnhof und Platz zum "Grabbeln". Allerdings heißt der vielfache Wendel auch, dass man der größte Teil der Fahrstrecke im verborgenen stattfindet. Und von wo aus kommst du an den Schattenbahnhof? Wegen der Landschaftsgestaltung im unteren vorderen Bereich kann das ja nur durch Abtauchen unter die Anlage erfolgen ... sofern sie nicht von hinten zugänglich ist.

Hallo Stefan ... und herzlich Willkommen in unserem kleinen, aber feinen Forum!

So wie du den Fragebogen ausgefüllt hast, ist das alles sehr stimmig und realistisch und passt zueinander. Du gehörst glücklicherweise nicht zu denen, die auf 2 qm eine dopppelgleisige Hauptstrecke mit abzweigender Nebenbahn und BW unterbringen wollen.

Alles, was du vorhast, lässt sich auf deiner Fläche gut realisieren ... und natürlich bekommt deine Frau ein Sägewerk und ein Dorf!

Als Ausgangsimpuls schau dir doch einmal den Plan von Torstens Winteranlage an. Da du etwas mehr Fläche zur Verfügung hast, ließen sich die Nutzgleislängen im unteren Bahnhof verlängern. Das ist ein Durchgangs-Bf. an 1-gleisiger Nebenstrecke mit abzweigender Stichstrecke zu einem höher gelegenen End-Bf. ... dort könnte sich bei dir das Sägewerk befinden ...
Der Plan hat Charme, weil er, ohne mit Gleisen überladen zu wirken, Abwechslung bietet; selbst die engen Kurven auf der Stichstrecke lassen sich durch die Mittelgebirgslandschaft legitmieren: um den Höhenunterschied zum oberen Ortsteil/Sägewerk zu überwinden, muss die Strecke so geführt werden.

Der Schatten-Bf. fällt im Planbeispiel etwas sparsam aus (blau gezeichnet = nur ein Ausweich-/Kreuzungsgleis und ein Stumpfgleis). Hier könntest du mit deinen 40 cm mehr an Länge und 10 cm mehr an Tiefe einen "ordentlichen" Schatten-Bf. realisieren.

Betrieblich hast du einerseits den Durchgangsverkehr auf der Nebenstrecke; auf der Stichstrecke gibt es andererseits natürlich auch ein kleines Aufkommen an Personenverkehr (Triebwagen), aber vor allem müssen die Produkte des Sägewerks zum unteren Bf. gebracht werden; die Waggons vom Sägewerk kommend, werden mit Waggons von den Gleisanschlüssen beim unteren Bahnhof zu Güterzügen zusammengestellt und verschwinden dann in der großen, weiten Welt (= Schatten-Bf.)

Wenn du die "Option Erweiterbarkeit" nennst, in welche Richtung gehen deine Überlegungen? Eine Strecke zum Anlagenrand führen, um dann später Module anflanschen zu können? ... oder Erweiterbarkeit innerhalb der gegebenen Fläche?
Ich hoffe, du denkst eher an Variante 1 ... sonst würdest du schnell die Stimmigkeit des Anlagenkonzepts riskieren.

Soviel fürs Erste; zum Thema digital/analog folgen einige Anregungen zu einem späteren Zeitpunkt. Erst einmal solltest du dich ein wenig an dieser Ausgangsidee reiben.

Hallo Huebi,

dein Plan sieht zunächst einmal ansprechend und durchdacht aus. Kommt mir allerdings schon etwas voll vor, wenn ich mir alles hinzudenke, was du noch nicht dargestellt hast: einen Trennungsbahnhof oder Kreuzungsbahnhof, wo von einer 2-gleisigen Hauptstrecke zwei Nebenstrecken abgehen plus Bahnbetriebswerk (was durch die abgehenden Nebenstrecken auch bei so einem für eine Hauptstrecke relativ kleinen Bahnhof gerechtfertigt wäre). Dann soll eine Haltepunkt für die Hauptstrecke dazu kommen, der sich (nüchtern betrachtet) 150 Meter nach Ausfahrt aus dem Bahnhof befindet.

Soll das auf der Nebenstrecke auch nur ein Haltepunkt werden oder ein kleiner Nebenstreckenbahnhof (mit Kreuzungsmöglichkeit, Güterschuppen und Freiladegleis)? Von diesem Bahnhof geht ja auch noch die Bergbahn ab.

... meine Eindruck: das ist zu viel! Ich würde -- wie du teilweise ja schon selbst angedacht hast -- die Bergbahn und den Haltepunkt der Hauptstrecke weglassen und würde die Nebenstrecke nicht als Ringstrecke anlegen, sondern am Trennungs-Bf. beginnen und am Bahnhof auf dem rechten Schenkel enden lassen. Wenn die Nebenstrecke nach links den Bf. verlässt und dann, wie von dir gezeichnet, am rechten Schenkel mit Höhengewinn endet, hat man ausreichende Distanz und Fahrstrecke. Zugkreuzungen würden dann auf der Nebenstrecke nur in den beiden Bahnhöfen vorkommen; wenn das nicht reicht, bringt man auf dem (verdeckten) Strecken Abschnitt noch ein Ausweichgleis bzw. Mini-Schattenbahnhof unter. Für eine Nebenstrecke finde ich die Darstellung eines Endbahnhofs mit dem Umsetzen der Loks sowieso spannender als eine Durchgangsbahnhof.
Das BW wäre dann für die Loks der Nebenstrecke zuständig ... und könnte sich am Trennungs-Bf. oder End-Bf. befinden: keine Drehscheibe, kein Ringlokschuppen! ... nur ein 2-ständiger Lokschuppen plus die notwendigen Behandlungsanlagen.

Wie eng der Platz tatsächlich wird, wirst du schnell merken, wenn du anfängst bei der Bahnhofsplanung ins Detail zu gehen. Bei deinem Bahnhofstyp müsstest du mindestens vier Gleise für die Hauptstrecke vorsehen, dazu zwei Gleise für die Nebenstrecke(n), dazu Abstellgleise, Güterverladung, Freiladegleis ... da kommt mit den notwendigen Weichenfelder einiges an Länge zustande. Eine Nutzgleislänge an den Bahnsteigen von 150 cm sollte für einen Bahnhof an einer Hauptstrecke schon vorhanden sein.

24.Okt.10 21:00:05
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

Die Einschränkung: Ein schematischer Plan ist nicht unbedingt maßstäblich. Du kannst daraus die Gleisführung, Weichen etc. entnehmen. Es fehlen aber Details, die in den maßstäblichen Plänen enthalten sind. Wenn es zusätzliche Informationsquellen gibt -- wie z.B. bei Triberg den Epoche-I-Plan -- dann reicht der schematische Plan, um den tatsächlichen Zustand der Gleisanlagen 1955 abzulesen.
Diese zusätzlichen Informationen der tatsächlichen Maße und Einbindung in die Umgebung kann natürlich auch Google Earth liefern, wo man sehr schön die Längen ausmessen kann.

21.Okt.10 13:49:04
Inspiriert von Sir Arthur Heywood

Matthi205 schrieb:

Die Fiddle yards sind beide absichtlich nicht verdeckt angeordnet,und Schiebebühnen will ich aus 2 Gründen nicht:
a)eine Schiebebühne ist sehr schwer aufzubauen
b)eine Schiebebühne ist ,wenn ich sie baue jedenfalls, nicht richtig betriebssicher. current/roll
Der Fiddle Yard ist deshalb einfach nur ein einziges durchgehendes Gleis mit abstellfläche davor und dahinter.

Wenn du in der Lage bist eine Anlage zu bauen und Gleise parallel auf ein Brett zu kleben oder zu nageln, dann klappt das auch mit einer Schiebebühne! Die muss weder elektrisch sein, noch muss sie auf Kugellagern gleiten: auch die simpelste Form einer Schiebebühne -- eine Holzplatte mit mehreren parallelen Gleise, die in einem vertieften Ausschnitt niveaugleich mit dem Streckengleis liegt -- ist besser, als jeden Zug Stück für Stück von Hand umsetzen zu müssen. Wenn du so weit bist, nehmen wir dich an die Hand und planen das gemeinsam!

Aber weshalb brauchst du eigentlich zwei Fiddle Yards? Wenn ich mal davon ausgehe, dass auf der Seite, wo der Betriebsbahnhof ist, die Strecke weiterführen könnte, dann ist dort ein Fiddle Yard sinnvoll untergebtacht. Auf der anderen Seite endet die Strecke; da braucht nicht "gefiddelt" zu werden.

Die Streckenführung im letzten Plan finde ich im Bereich des Flusses nicht überzeugend: Was für einen Grund gibt es, dass sich da die beiden Strecken übereinander her schlängeln? Verstehen könnte ich noch, wenn die obere Strecke sich schlängelt, weil sie z.B. den notwendigen Höhengewinn zur Verladestelle im Steinbruch mit vertretbarer Steigung erreichen muss. Aber so, wie du es gezeichnet hast, ist das keine plausible Lösung.
Und dort, im hintersten Anlagenwinkel versteckt einen Fiddle Yard zu platzieren, finde ich unpraktisch bis unsinnig. Wenn du dieses Gleis nicht "Fiddle Yard" nennst, sondern einfach als Gleis deklarierst, auf dem man einen Zug "verstecken" kann, um einen abwechslungsreicheren Betrieb zu simulieren, dann bin ich wieder bei dir.

Das Modellbesipiel, auf dass du dich im vorletzten Postung beziehst, finde ich ausgesprochen reizvoll; das ist auf jeden Fall eine tolle Anregung und Orientierung!

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