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18.Okt.10 11:42:47
SNCF Haupstrecke - Personen- u. Güterbahnhof mit langer Paradestrecke

Hallo Patrick,

du solltest vielleicht noch ein paar Erläuterungen zu den Bereichen geben, damit dein Betriebskonzept besser nachvollziehbar ist.
Ich sehe einen Epoche-IV/V-Kreuzungs-Bahnhof, an dem sich zwei Hauptstrecken kreuzen und noch eine weitere zweigleisige Hauptstrecke abzweigt?! Ich habe nicht jede Weiche und jeden potenziellen Fahrweg im einzelnen verfolgt ... aber die Weichenfelder kommen mir auf den ersten Blick sehr kompliziert und verwirrend vor (da stellt sich im Ansatz die Frage, wie du das steuern willst, ohnen den Überblick zu verlieren?).

Aber ich frage mich, was die Segmentreihe am oberen Rand darstellen soll? Rechts könnte so etwas wie ein kleines Containerterminal sein, aber links davon? Offensichtlich soll es ja kein Schattenbahnhof sein, sondern ein sichtbarer, gestalteter Bereich (an den man bei rund 120 cm Tiefe im Betrieb nicht mehr herankommt!)

Abgesehen von o.a. Punkten ist mein Hauptproblem aber, dass du für einen sinnvollen, abwechslungsreichen und halbwegs vorbildgerechten Betrieb an diesem Hauptstreckenknotenpunkt unbedingt einen großen Schattenbahnhof oder Fiddle Yard einplanen müsstest!
So wie die Streckenführung jetzt aussieht, verlassen die Züge den Bahnhof ... um dann nach einer Minute wieder im Bahnhof einzufahren. Möglicherweise wäre hier weniger mehr: nur eine Haupstrecke plus kreuzende und/oder abzweigende Nebenstrecke ... dafür mehr Aufmerksamkeit und Platz für betriebliche Antworten auf die Frage "Wo kommen die Züge her, wo fahren sie hin?"

Die beiden hintereinanderliegenden Segmentreihen finde ich vom Raumnutzungskonzept her unglücklich; ich würde vermutlich auch den Kreis nicht komplett schließen, sondern ein zum Eingang hin offenes »U« bauen und am Ende jeweils einen Wendelturm vorsehen, der die Züge in Schattenbahnhofssegmente im "Untergeschoss" führt. Von der Basis des »Us« könnte eine Anlagenzunge in den Raum hereinragen; dort könnte sich wahlweise der Endpunkt einer Nebenstrecke, Gleisanschlüsse, ein Container-Terminal o.Ä. befinden.

Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich deinen Plan so zerpflücke. Aber ich denke, du hast ihn zur Diskussion gestellt, um ihn durch Kritik verbessern zu können.

15.Okt.10 12:28:18
Inspiriert von Sir Arthur Heywood

Danke für die Korrektur! Jetzt lässt sich auch etwas zum Plan sagen:

Die Modulteilungen (oder sind es Segmente?) sind für mich nicht ganz nachvollziehbar; ich würde keine verschachtelten Kästen buaen und keine Kästen, die Ecken herumgehen.

Wenn du tatsächlich Segmentschnittstellen (Verbindungsschrauben + Gleisende immer an exakt gleicher Position) planst, dann kannst du während des Bauens oder später die (breits) vorhandenen Module auch anders kombinieren!

"Im Warenhaus" soll heißen: da verschwinden die Gleise im Gebäude? ... man hat eine verdeckte Abstellmöglichkeit? Das finde ich für einen abwechslungsreichen Betrieb auf jeden Fall gut.
Allerdings irritiert mich dann etwas, dass der FiddleYard (= ungestalteter Bereich) oben sich zwischen Strecke und Warenhaus befindet. Es ist auch nicht klar, wie du dir das überhaupt mit dem FiddleYard oben, aber auch unten gedacht hast: sollen da Schiebebühnen hin? ... für Weichenfelder ist auf den geplanten Modullängen ja keine Platz vorhanden ...

11.Okt.10 21:25:59
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

Hallo Boriskin,

mach doch am besten einen neuen Thread auf und lass den Plan aus deinem Kopf heraus!

current/zwinker

Wir sind hier notorisch neugierig!

zu Manuel: Toll, dass du den Triberg-Plan gefunden hast! Auch wenn du mit Epoche II und III planst, ist dieser frühe Zustand vermutlich näher an deine/unseren Vorstellungen als die zurückgebauten heutigen Bahnhöfe. Bis es an den Bau des Bahnhofs geht, lässt sich vielleicht auch noch ein Planzustand aus der Zeit Ep. II/III auftreiben. Wenn du bereit bist, ein paar Euro dafür zu investieren, gäbe es mehrere Archive für kostenpflichtige Pläne, die man anfragen könnte ... das würde evtl. Sucherei sparen.

11.Okt.10 21:07:04
Inspiriert von Sir Arthur Heywood

Hallo Matthi, schön dass es mit deinen Planungen weiter geht! Die zweite Abbildung ist so klein, dass ich beim besten Willen nichts erkennen kann. Kannst du die Abbildung noch einmal größer einbinden ... bzw. darauf verlinken, wenn es nicht deine eigene Planung ist?

09.Okt.10 16:04:44
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

Hallo Manuel,

irgendetwas stimmt mit dem Link nicht ... current/sadno

25.Sep.10 21:44:39
Nebenbahn für DB Epoche IV, DR Epoche IV und DB AG Epoche V/VI

Hallo Jens-Peter, mit deinem ersten Beitrag in diesem Forum (Herzlich Willkommen!) legst du ja gleich mächtig vor!
Zu deinem Konzept lässt sich viel sagen ... aber fast nur Anerkennendes und kaum Kritik.
Du erliegst nicht den Verlockungen, eine doppelgleisige Hauptstrecke darzustellen, was auf dieser Fläche als Konzept nie überzeugt; aber auch bei dem Nebenbahnkonzept lässt du alles einfach und überschaubar, so dass der sichtbare Teil der Anlage vorbildgerecht anmutet und nicht mit Gleisen überladen wirkt. Jedes Gleis in deinem kleinen Bahnhof hat eine nachvollziehbare Funktion; alles, was ein Bahnhof dieser Größenordnung bruacht, ist vorhanden.
Für die beiden Gleisanschlüsse würde man sich im Optimalfall jeweils eine Schutzweiche wünschen, auch wenn diese Anschlüsse nicht vom Hauptgleis, sondern "nur" vom Ausweich-/Kreuzungsgleis abgehen. Ob da in der Realität eine Gleissperre ausreichend gewesen wäre, da bin ich überfragt.

Nach deiner Ankündigung des 3-Epochen-Konzepts war ich gespannt, wie du das überzeugend vermitteln willst. Aber auch das gelingt zu zwei Drittel absolut souverän.

Dass die Argumentation für Epoche V/VI dünn wird, weißt und schreibst du ja selbst; aber immerhin: du findest auch für diese Zeit noch eine akzeptable Begründung der Bahnanlagen.

Bei der Schattenbahnhofsteuerung finde ich bestechend und sympathisch, auf Elektronik zu verzichten und mittels des Wandspiegels "auf Sicht" zu fahren; allerdings müsste man den Spiegel so hoch und in einem Winkel über der Anlage anbringen, dass man trotzdem noch eine nach hinten ansteigende Landschaftsgestaltung mit einer Hintergrundkulisse als Anlagenabschluss realisieren kann.

Hallo Patrick,

auf den ersten Blick macht deine Planung einen durchdachten und ausgereiften Eindruck. Allerdings verstehe ich den Plan noch nicht in allen Details.

Kannst du ein paar Erläuterungen dazu geben? ... Betriebskonzept, Betriebsabläufe, Kommentare zur gezeigten Vorbildsituation: was sind das für Bahnhöfe und Betriebsstellen?
Welche Abstände über Fußboden haben die einzelnen Ebenen? Mich irritiert ein bisschen, dass die oberste (= am besten einsehbare) Ebene einen nicht gestalteten Bereich enthält. Gibt es dafür eine plusible Erklärung?
Gibt es für dich offene Fragen oder ungelöste Probleme, zu denen du ein Feedback oder Anregungen bekommen möchtest?

03.Sep.10 08:40:34
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

smartfahrer schrieb:

Wie ist nun die weitere Vorgehensweise? Was für Infos brauchen wir um den Plan weiter reifen zulassen?

Ich würde mich zunächst einmal vom Vorbild inspirieren lassen. Als doppelgleisige Hauptstrecke im Mittelgebirge bietet sich da natürlich die Schwarzwaldbahn an (Streckenkarte aus dem Wikipediabeitrag):

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4d/Verlaufskarte_Schwarzwaldbahn_%28Baden%29.png/518px-Verlaufskarte_Schwarzwaldbahn_%28Baden%29.png

Weil es nach Meinung vieler die schönste doppelgleisige Strecke in Deutschland ist, ist diese Bahn sehr gut dokumentiert und hat schon manchem Modellbahner als Vorbild gedient. Stöber doch mal in diesen Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzwal … 28Baden%29
http://www.bswb.de/wp60/fs_swb-geschichte.htm
http://www.schwarzwald-modell-bahn.de/frameset.php

Die Zunge der Anlage würde sich anbieten, um eine der engen Schleifen darzustellen.
Dann müsstest du entscheiden, ob es "nur" bei der Inspiration bleibt, oder ob du tatsächlich die Bahnhöfe Hausach, Hornberg und Triberg als Vorbild nimmst.
Ich würde dann wohl als nächstes die genaue Position und Detailplanung der Bahnhöfe vornehmen ... entweder die vorgenannten oder ... schau mal hier
bei den Durchgangsbahnhöfen an 2-gleisiger Strecke

Ich habe mal die Gleisplandatenbank durchgesehen und da ist mir dieser Hafenplan aufgefallen. http://www.moba-trickkiste.de/images/stories/gleisplan-forum/hafen-bf21-N.jpg
Wäre das etwas bei der Wendeschleife 1 ? Oder ist das nicht so klug?

Wenn es bei "Fantasielandschaft" bleibt, dann spricht natürlich nichts gegen so einen Gleisanschluss. Allerdings ist dieser Hafenbahnhof auch betrieblich sehr komplex und beschäftigt alleine für sich schon eine Person voll und ganz.
Wenn du den Impuls "Schwarzwald" aufnimmst, dann wäre der Hafen aber ein Fremdkörper; dann würde ich schauen, was es dort für Industrien gab/gibt und die entsprechenden Anschlüsse vorsehen.

P.S.: Ich habe, seit ich mich auf den Harz als "Vorbild" für meine Planungen eingeschossen habe, die Erfahrung gemacht, dass es mir sehr viel mehr Spaß macht: man kann da hinfahren, Urlaub machen, wandern, fotografieren, in Bibliotheken stöbern ... entdeckt immer wieder neue reizvolle Details ... und es ist auf einmal eine runde komplexe Angelegenheit, die nicht mehr "nur" Modellbahn ist.

30.Aug.10 09:19:22
Der Bahnhof Reichenbach (Vogtl.) unterer Bahnhof in H0

Hallo Micha,

auch von mir ein herzliches Willkommen im Gleisplan-Forum!

Mit deinem ersten Beitrag setzt du ja gleich ein bemerkenswertes Zeichen: von dir ist offensichtlich keine »Gleisplan-Hausmannskost« zu erwarten, sondern echte Leckerbissen!

Übergangsbahnhöfe von Regelspur auf Schmalspur sind ein spannendes, aber gleichwohl anspruchsvolles Thema. Wenn neben den Rollbockgruben zum Huckepacknehmen der Güterwaggons auch noch Dreischienengleise verbaut sind, ist das schon auch eine bauliche Herausforderung.
Für den Betrieb stelle ich mir diese Anlage ausgesprochen vielseitig und spannend vor: Betrieb auf der Regelspur, Abkoppeln von Güterwaggons, Verladung auf der Rollbockgrube, Betrieb auf der Rollbockbahn ... da hat man einiges zu tun.

Deine Planung ist für mich aber auch unter anderen Aspekten interessant: Wie wird aus einem realen Vorbild eine adäquate Modellbahnplanung?
Das fängt zunächst mit der Auswahl eines geeigneten Vorbilds an. Die Rollbockbahn stellt die 1-Meterspurverbindung vom Bahnhof Reichenbach zu den Industriebetrieben im Heinsdorfer Grund her und ist nur 5,4 km lang. So ist es durchaus glaubwürdig, wenn die Züge auf diese Nebenstrecke bereits nach kurzer Fahrstrecke ihr Ziel erreichen. Die Regelspurstrecke wird über einen Schattenbahnhof zu einer Acht geschlossen; auch hier kann man also vorbildgerechten Betrieb machen.
Da zeigst den realen Ausgangsplan des Bahnhofs und man kann nachvollziehen, wo du veränderst und behutsame Abstriche machst, um die Wirklichkeit ins Modell zu übersetzen. Erstaunlich finde ich, dass der Bahnhof bei dieser Übersetzung nicht nur seinen Charakter bewahrt, sondern nahezu ohne Abstriche erhalten bleibt.

Für die verplante Fläche ist aus dem Thema für mein Empfinden das Optimum herausgeholt. Die Schwächen des Entwurfs, die ich sehe, ließen sich vermutlich nur beheben, wenn man sich mehr Platz gönnt ... z.B. am rechten Anlagenende noch einen L-Schenkel nach unten abknicken ließe: Ich sehe zwar die Höhenstaffelung zwischen Bahnhof und Rollbahnstrecke im Vordergrund. Dennoch ist das natürlich arg nah beieinander.

Was für Möglichkeiten könnte man noch in Erwägung ziehen, wenn man strikt bei der verplanten Fläche bleibt? Vielleicht würde man ein bisschen mehr Luft bekommen, wenn man dem Bahnhof Ladestraße und Rampe wegnimmt (mir ist klar, dass man sich damit weiter vom Vorbild entfernt). Eventuell könnte man auch den Radius links noch ein wenig entschärfen, wenn der Bahnhof – wie beim Vorbild – in eine leichte Kurve gelegt wird und man damit oben links weiter in die Ecke hineinkommt. Wenn das Fabrikgebäude oben links als Halbrelief an die Anlagen-Rückkante rutscht, verliert man an dieser Stelle nichts.


P.S. ergänzt:
Mit dem gleichen Thema (Regelspur-Schmalspur Sachsen) gibt es ein sehr schönes fertig gebautes Beispiel, das im Stummi-Forum ausführlich dokumentiert ist. Die Gesamtfläche ist identisch, aber anders proportioniert 3 x 1,30 Meter. Es wird hier allerdings nur der Bahnhof und daneben keine Gleisanschlüsse mehr dargestellt; der Bahnhof hat nur sehr kurze Nutzgleislängen. Isofern ist das Anlagenkonzept nur bedingt mit dem von Micha vergleichbar. Die großzügige Wirkung wird "erkauft" durch den Verzicht auf Gleisanschlüsse und schränkt den Modellbahnbetrieb gegenüber Michas Konzept ein.

26.Aug.10 12:24:22
ehemals: Fantasielandschaft in Spur N

Benjamin schrieb:

... Aber ich gestehe, dass ich den Pferdefuss bei der Sache noch nicht recht verstehe.

In der oberen rechten Ecke starte ich wegen des Drempels bei 75 cm Gleishöhe; bis zur Zungeninsel ließe sich bei dieser Ausgangshöhe ein respektabler Höhengewinn nur über Wendel erzielen.
Anders wenn die Bergstrecke an der Flurtür vorbeigeht: Dadurch, dass der Drempel an der Unterkante immerhin bei 105 cm liegt und die Strecke ab linker unterer Ecke bis zur Zunge länger ist, kann ich im weiteren ohne Wendel und nur mit Rampen auf die vorgesehene Zungenhöhe kommen.

Aber noch eine andere Frage: Sollen denn die Wendeschleifen an den Extremitäten wirklich nur Wendeschleifen sein, also ohne angeschlossene Schattenbahnhöfe? (...) Aber wenn die "Zunge" eine Gleiswendel mit Schattenbahnhof bekommt, wird es schwierig da noch einen Tisch unterzuschieben!?

Schattenbahnhöfe hatte ich bei den bisherigen Überlegungen außer Acht gelassen; aber es ist klar, dass auch bei der Zungen-Wendeschleife ein Schattenbahnhof hingehört ... sonst würden die Züge, die soeben Bahnhof III in Bergrichtung verlassen haben eine halbe Minute später bereits auf dem Gegengleis wieder einfahren ... das geht natürlich nicht!

Was man bei dieser Skizze leicht übersieht, sind die gewaltigen Dimensionen: Die runde Zungenspitze hat einen Durchmesser von 140 cm! Dort ließe sich leicht ein Kreiselwender mit Zugspeicher hinbauen, ohne dass der Tisch unter der Zunge davon beeinträchtigt werden würde.
In einem Wendelzugspeicher mit diesen Dimensionen würde man mehr als 25 Meter Gleislänge unterbringen. Ein Durchfahrtgleis bliebe frei, auf den drei Speichergleisen, jeweils in vier Blöcke unterteilt, ließen sich 12 Züge mit einer Länge von jeweils ca. 150 cm parken.

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