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15.Jun.11 22:13:15
Gleisplan/Ideen für Speziellen Grundriss gesucht (Spur N)

Hallo Marc,

das ist ein wahrhaftiges Vermächtnis.

Die Skizze von Jürgen gefällt mir gut und der Platz scheint sehr gut genutzt zu sein. Beim Stichwort Schweiz denke ich an beengte Verhältnisse und dem entsprechenden Umgang damit. Wer hat nicht irgendein Bild von »See – Straße – Stützmauer – Bahn – steiler Hang« o. ä. im Kopf. Daraus leite ich meinen Vorschlag ab, den Bahnhof weiter nach rechts unten zu verlegen und ihn gleichzeitig in die Kurve reinzuziehen. Ihn gleichsam um ein städtisches Gewusel herumzuwickeln. Die gedachte Topographie ist recht hügelig-bergig, womit man gleich die Rechtfertigung für diesen Streckenverlauf hat.
Da der Bf jetzt mehr am Anlagenrand liegt, könnte man die größere Distanz nutzen und den Abzweig der Nebenbahn zu einer kleinen Station ausbauen.

Mit Drehscheibe&Co tue ich mich immer schwer, weil sie leidliche Platzfresser sind. Auf vielen Anlagen wirken sie überdimensioniert, was der Lust am drehenden Präsentiertellerchen geschuldet sein dürfte. Kurz: mir fällt nix Passendes ein.

Hallo Michael,

klar geht das. Ob dir ein derart puristischer Ansatz auf Dauer gefällt, wird sich zeigen. Ein bisschen Betriebsstelle würde ich persönlich schon gerne haben wollen, muss ja kein Bf sein.

Nun zum Plan. Durch Wegfall des Bahnhofs sehe ich keinen Grund mehr, die Trickserei mit eingleisig/doppelgleisig aufrecht zu erhalten. Auf 180x80 ließe sich bestimmt mehr darstellen.
Wie wäre es in Anlehnung an die Schwarzwaldbahn Kehrtunnel und einen in der Höhe gestaffelten Verlauf der doppelgleisigen Strecke darzustellen. Vielleicht schafft man sogar 2 Kehrtunnel und drei Streckenabschnitte unterzubringen?

Versuch mal als Anregung in die Höhe zu denken. Der Schattenbahnhof (Sbf) ist die weite Welt bzw. Offenburg als Ausgangspunkt der Schwarzwaldbahn. Von dort geht es per Wendel aufwärts um aus einem ersten Tunnel ans Tageslicht zu gelangen. Kurz drauf verschwindet die Strecke in Tunnel Zwo, schraubt sich eineinhalb Windungen in die Höhe, kommt aus dem Berg und durchmisst das steile Tal an weiter oben gelegener Stelle. Rein in Tunnel drei, wieder 1 1/2 Windungen und die Bahn wird mit deutlichem Höhengewinn wieder sichtbar. Jetzt bleibt die Frage, wie weiter?

Ein Wendeschleife auf den Höhen des Schwarzwald hielte ich für die unbefriedigendste Lösung. Also nach höherem Streben, auf in den Himmel! Irgendwie gilt es diesen Aufstieg zu kaschieren, schließlich haben wir Menschlein auf Erden auch keine rechte Ahnung von diesem Vorgang. Grob in Worten: die Strecke muss hinter eine Kulisse geführt werden und weiter an Höhe gewinnen. Am gegenüberliegenden Anlagenende könnte man den Berg (der schon einige Kehrschleifentunnel beherbergt!) einfach so mächtig gestalten, dass er »bis in den Himmel« ragt. »Himmel« ist ein Kulissen, die nicht nur die Anlagenrückseite markiert, sondern mit einer großzügigen Rundung in den Himmel übergeht und ein Dach bildet. Auf diesem Dach kommt deine Strecke irgendwann an und findet einen zweiten Schattenbahnhof, pardon Himmelsbahnhof vor.

So bekämest du maximal viel Paradestrecke, um Zügen beim Fahren zuzusehen. Ausserdem zwei Sbf, um viele Züge in Einsatz bringen zu können. Du müsstest dich mit einer bühnenartigen Inszenierung deiner Anlage anfreunden, was ich aber gerade für Fahranlagen ideal finde. Sessel davor, Lieblingsgetränk und zugucken!

29.Mai.11 20:55:02
Punkt zu Punkt nach realem Vorbild

Hallo Ben,

äusserst interessantes Vorbild. Kenne ich persönlich nicht, da ich nur einmal in Lyon war, und das auf Durchreise.

Der alte Gleisplan könnte schon komplett sein. Ich stelle mir die städtebauliche Situation einfach sehr beengt vor. Die damaligen Bauherren wollten den Bahnhof bestimmt möglichst nah an das Zentrum führen und reduzierten die Gleisanlagen auf ein Minimum. Alles Bahnbetriebliche, welches das unmittelbare Abfahren/Ankommen übertraf hat man einfach nach Ausserhalb verlegt. BW und Abstellgruppe wurden dorthin gebaut, wo der Platz genügend war.
Im Alltag wurden dann komplette Zuggarnituren rückwärts in den Bf gedrückt, warteten auf Abfahrt und los ging’s. Umgekehrt wurden angekommene rückwärts in die Abstellgruppe gefahren. Ob hierbei jeweils Rangierloks die Zuggarnituren bewegten, kann ich nicht sagen, bin kein Experte jener Zeit.
Das bisher geschilderte Szenario geht von einem reinen Start-/Endbahnhof aus. Sollten hier manche Züge auch Kopf gemacht haben, dann dürften die Loks für die Weiterfahrt eben etwas weiter ausserhalb gewartet haben.
Heutzutage ist der Betrieb dank Trieb-/Steuerwagen natürlich simpler.

Mich würde interessieren, welchem Zweck die Gleise rechter Hand dienten. Ich könnte mir vorstellen, dass es ein reiner Postumschlag war.

Alles in Allem ein perfektes Mobathema für beengte Platzverhältnisse. Eine vergleichbare Situation in Deutschland ist mir nicht bekannt, kenne aber auch nicht jeden Bahnhof current/wink

Hallo Michael,

da du den »Weichenpark« zur Hand hast, probier es am besten live aus. Grundfläche abstecken und dann die Gleise darauf platzieren. Das ist tatsächlich eine andere Dimension und hilft unwahrscheinlich gut, sich die Anlage vorzustellen. Du musst auch nicht jedes Gleis im Detail hinlegen, relevant sind die Weichenstraßen und natürlich die Kurvenradien.

Hallo Jürgen,

die Erfahrung mit der verlockenden Peco Bogenweiche habe ich auch schon öfter gemacht. So schön schlank sie aussieht, so tückisch bis unbrauchbar ist sie auf kleinem Raum. Es wäre schön, wenn es hier noch eine »spielbahnerige« Ausführung gäbe.
Für den Gleisplan auf 150 cm Länge mit Peco muss man auf die neue Dreiwegeweiche warten…

Hallo Michael,

bei deiner Vorstellung und deinen Vorstellungen dachte ich an die Restauration einer Fertiggeländeanlage durch Manuel Keller. Er hatte die irgendwo ausgegraben und sie im Stile der Zeit wieder hergerichtet.
Da ich mich auch noch sehr gut an das Minitrix ABC System (»D« war doch schon ganz hohe Schule, was war das bloß?) erinnere, könnte so was eine überlegenswerte Richtung für dich sein. Den Baubericht von Manuel findest du bei den Spassbahnern im Forum. Allerdings musst du dich anmelden, um die Bilder sehen zu können.
Zum anderen dachte ich an die abstrakte Anlage von Felix Geering.

Beides sind unterschiedliche, aber mögliche Ansätze, um die Bastelei für dich in erträglichem Rahmen zu halten.

12.Apr.11 07:33:07
Nebenbahn mit Endbahnhof und Güterverkehr

Hallo Tobi,

spontane Antwort: sehr gute Idee mit der Mittelkulisse. Zunächst dachte ich, dass man dort sogar noch einen Haltepunkt oder Gleisanschluss unterbringen könnte. Derartiges bietet sich gerade bei Kulissen an, da sich Mehrbenutzerbetrieb geradezu aufdrängt. Aber deine Ideen von ausgestalteter Landschaft sind überzeugend.
Übrigens bräuchte es nichtmal ein »Brett« als Trenner, es ließe sich auch sehr gut mit wilder Landschaftsform und hohen Bäumen gestalten. Rechne dir mal massstäbliche Höhe für Fichten o. ä. aus…

Schöne Grüße, Carsten

09.Mär.11 20:52:02
kompakte Anlage, Nebenbahn mit Durchgangsbahnhof

Hallo Freunde des Fließgewässers,

ein Dorfbach mehr oder weniger der Straße entlang wäre machbar und würde keine darunter liegenden Gleise beeinträchtigen. Also von links am Bahnübergang, zwischen Straße und Häusern (diese jeweils über kleine Brücklein erreichbar) schnürt das Gewässer durch den Ort, zeigte der Straße schon bei ihrer Entstehung die Richtung an und unterquert gemeinsam mit ihr die beiden Bahnstrecken, um hinten aus der Anlage zu plätschern current/big_smile

Hallo Sarah,

den Postzug kann ich bestätigen. Es gab einen nächtlichen Post-IC zwischen Basel und Hamburg (Gegenrichtung auch, meines Wissens), der aus mehreren 200 km/h-Wagen und einer 103 bestand. Welches Ziel er in HH hatte, kann ich leider nicht sagen. Am Hbf gab es zumindest ein großes Postamt mit Gleisanschluß. Ob dies das Ziel war?

Schöne Grüße, Carsten

Hallo Sarah,

vielleicht solltest du beim Anschneiden des Kuchens (habe gerade Gemüsekuchen bereitet, deswegen lag dieses Assoziation auf der Zunge, äh Hand…) darüber nachdenken, Ober- und Unterwelt getrennt zu segmentieren. Wenn man das schlau anlegt, sind die einzelnen Pakete nicht so riesig und es dürfte sich insgesamt besser teilen lassen.

Jürgen, du hast einen sehr ausgereiften Plan gezaubert, bin beeindruckt!

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